Resident Evil (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Paul W. S. Anderson |
|---|---|
| Genre | Horror, Action, Science Fiction |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-03-15 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 33.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 102.984.862 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (7.165 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Unter Raccoon City betreibt der Umbrella-Konzern eine unterirdische Forschungsanlage namens Hive. Als dort ein Virus freigesetzt wird, riegelt die Steuerungsanlage alles ab und tötet die gesamte Belegschaft.
Eine Einheit dringt ein, um die Anlage abzuschalten. Mit dabei ist Alice, die in einem Haus über dem Eingang aufwacht und sich an nichts erinnert. Was sie unten finden, sind die Toten — und die Tatsache, dass der Virus sie nicht bei sich behält.
Entstehungsgeschichte
Grundlage ist die Spielreihe von Capcom, die 1996 begann und das Genre des Überlebenshorrors begründete.
George A. Romero, der mit "Night of the Living Dead" das Zombiekino geprägt hatte, schrieb einen ersten Entwurf, der abgelehnt wurde. Paul W. S. Anderson übernahm Drehbuch und Regie und blieb der Reihe über sechs Filme erhalten. Die Hauptfigur Alice kommt in keinem Spiel vor; sie wurde für den Film erfunden und von Milla Jovovich gespielt.
Hinter den Kulissen
Die Anlage folgt bewusst der Machart eines Videospiels: eine Gruppe dringt in eine abgeschlossene Umgebung ein, arbeitet sich durch Abschnitte vor, verliert nach und nach Mitglieder und trifft am Ende auf einen deutlich stärkeren Gegner.
Bekanntestes Beispiel ist der Gang mit dem Laserraster, das sich in mehreren Durchläufen steigert — eine Sequenz, die in keinem Spiel vorkommt und die seither vielfach zitiert wurde.
Einordnung & Wirkung
Der Film war kommerziell erfolgreich und begründete eine Reihe, die über sechs Teile weltweit mehr als 1,2 Milliarden Dollar einspielte — bei Gesamtkosten von rund 313 Millionen. Damit war sie über Jahre die einträglichste Videospielverfilmung überhaupt.
Die Besprechungen blieben durchgehend schlecht; die Werte der einzelnen Teile liegen zwischen achtzehn und achtunddreißig Prozent Zustimmung. Die Reihe ist damit ein Musterfall für die Kluft zwischen Kritik und Publikum — und dafür, dass eine Verfilmung erfolgreich sein kann, gerade weil sie sich von ihrer Vorlage löst.
Bilder








Besetzung & Stab
- Milla Jovovich als Alice
- Michelle Rodriguez als Rain
- Eric Mabius als Matt
- James Purefoy als Spence
- Martin Crewes als Kaplan
- Colin Salmon als One
- Pasquale Aleardi als J.D.
- Heike Makatsch als Lisa
- Ryan McCluskey als Mr. Grey
- Oscar Pearce als Mr. Red
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Verfügbarkeit
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