Rashomon - Das Lustwäldchen (1950)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Akira Kurosawa |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Mystery |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1950-08-26 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 250.000 $ |
| Einspielergebnis | 117.668 $ |
| TMDB-Bewertung | 8 (2.612 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Unter dem Portikus eines alten, verfallenen Tempels namens Rashômon suchen drei Männer Schutz vor dem Regen. Kyoto leidet unter Kriegen und Hungersnöten, doch ein junger Mönch und ein alter Holzfäller sind von etwas anderem noch stärker erschüttert: von dem Prozess, dem sie gerade beigewohnt haben. So aufgewühlt sind sie, dass sie den dritten Reisenden zwingen, ihren Bericht anzuhören. Verhandelt wurde gegen einen berühmten Räuber, dem vorgeworfen wird, eine junge Frau vergewaltigt und ihren Mann, einen Samurai, getötet zu haben. Geschehen ist es im Wald am Rand jenes Tempeltors. Die Frage klingt einfach: Wer hat den Mann getötet, der Räuber Tajomaru, die Frau, ein vorbeikommender Holzfäller oder er selbst? Doch jede Zeugenaussage vor Gericht ergibt eine andere Fassung des Geschehens.
Entstehungsgeschichte
Akira Kurosawa führte Regie; der Film trägt die Jahreszahl 1950. In der Besetzung stehen Toshirō Mifune und Takashi Shimura sowie 京マチ子 und 森雅之. Die Freigabe ab sechzehn Jahren verweist auf die Härte des verhandelten Falls.
Hinter den Kulissen
Die Genres Krimi, Drama und Mystery beschreiben zusammen genau das, was die Anlage leistet: Ein Verbrechen liegt vor, die Aufklärung ist die Aufgabe, doch das Rätsel liegt nicht im Tathergang, sondern in den Aussagen. Weil die Erzählung mehrfach ansetzt und jeweils dieselbe Nacht anders zeigt, verliert das Publikum die sichere Position, aus der es sonst urteilt. Die Rahmenhandlung im Regen hält diese Unsicherheit fest, statt sie aufzulösen; sie liefert Zuhörer, die genauso wenig wissen wie wir.
Einordnung & Wirkung
8,0 von 10 bei mehreren tausend abgegebenen Stimmen ist ein hoher Wert bei überschaubarer Beteiligung, wie er bei älteren Titeln häufig vorkommt, die vor allem ein interessiertes Publikum erreichen. Sechsundsiebzig Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für eine Erzählweise, die widersprüchliche Aussagen nebeneinanderstellt, statt eine davon zu bestätigen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Toshirō Mifune als Tajômaru
- Machiko Kyō als Masako
- Takashi Shimura als Woodcutter
- Masayuki Mori als Takehiro
- Minoru Chiaki als Priest
- Kichijirō Ueda als Commoner
- Noriko Honma als Medium
- Daisuke Katō als Policeman
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Verfügbarkeit
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