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Ran

Ran (1985)

⭐ 8 · 1985 · Action, Drama, Historie
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Kurzüberblick

RegieAkira Kurosawa
GenreAction, Drama, Historie
Laufzeit162 Minuten
Erscheinungsdatum1985-06-01
AltersfreigabeFSK 12
Budget12.000.000 $
Einspielergebnis23.334.156 $
TMDB-Bewertung8 (1.911 Stimmen)

Trailer

Worum es geht

Der alternde Fürst Hidetora teilt sein Reich zur Zeit der Sengoku-Kriege unter seinen drei Söhnen auf und behält nur den Titel. Der jüngste Sohn Saburo hält das für einen Fehler und sagt es ihm ins Gesicht; Hidetora verstößt ihn dafür.

Was folgt, gibt Saburo recht. Die beiden älteren Söhne wenden sich gegen den Vater und dann gegeneinander, getrieben von Dame Kaede, deren Familie Hidetora einst vernichtet hat. Der Fürst verliert erst seine Macht, dann seinen Verstand.

Entstehungsgeschichte

Akira Kurosawa entwickelte den Stoff Mitte der siebziger Jahre und schrieb das Drehbuch nach "Dersu Uzala" von 1975. Danach lag es sieben Jahre, während er Storyboards malte und nach Geld suchte.

Grundlage ist die Legende des Daimyō Mori Motonari, verbunden mit Motiven aus Shakespeares "König Lear". Es war Kurosawas dritte Shakespeare-Verfilmung nach "Das Schloss im Spinnwebwald" und "Die Bösen schlafen gut".

Tatsuya Nakadai spielt Hidetora, Akira Terao, Jinpachi Nezu und Daisuke Ryu die Söhne, Mieko Harada die Dame Kaede.

Hinter den Kulissen

Mit 11,5 Millionen Dollar war es der teuerste japanische Film seiner Zeit. Gedreht wurde vorwiegend am Vulkan Aso, dazu auf den historischen Burgen Kumamoto und Himeji. Etwa 1.400 Statisten und 200 Pferde waren im Einsatz.

Die brennende Burg wurde am Fuß des Fuji tatsächlich errichtet und abgebrannt — ohne Modelle. Für Nakadai bedeutete das einen einzigen Versuch.

Die Kostüme entwarf Emi Wada gemeinsam mit Kurosawa; Schneider arbeiteten zwei Jahre daran. Der Spielstil folgt dem Nō-Theater, Nakadais Maske ähnelt einer Nō-Maske.

Während der Dreharbeiten starb Kurosawas Frau Yōko Yaguchi.

Einordnung & Wirkung

Der Film wurde zu spät fertig für Cannes und hatte Weltpremiere beim Filmfestival in Tokio. Kurosawas Fernbleiben von der Premiere wurde in der japanischen Branche übel vermerkt.

Kommerziell blieb es bei zwölf Millionen Dollar. Die Kritik dagegen ist einhellig: 96 Prozent bei Rotten Tomatoes, 97 von 100 bei Metacritic. Das Lexikon des internationalen Films nannte ihn eine Parabel über das Verhängnis der Macht.

1986 gewann der Film den Oscar für die Kostüme, nominiert war er zudem für Szenenbild, Kamera und Regie.

Bilder

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Besetzung & Stab

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