Pusher (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nicolas Winding Refn |
|---|---|
| Genre | Action, Krimi, Drama |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-08-30 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 965.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (918 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Kopenhagener Drogendealer Frank plant mit seinem Komplizen Tonny ein überschaubares Geschäft: 200 Gramm Heroin an einen schwedischen Kunden, die Ware vorgestreckt vom jugoslawischen Gangsterboss Milo. Was als Routine gedacht ist, kippt sofort, denn die Polizei weiß Bescheid. Auf der Flucht versenkt Frank die gesamte Ware in einem See.
Nachweisen können ihm die Beamten nichts. Genau das ist sein Problem, denn er steht nun ohne Drogen und ohne Geld da, während die Schuld bestehen bleibt. 230.000 Kronen schuldet er Milo, und die Frist dafür ist denkbar kurz. Aus einem gescheiterten Deal wird eine Rechnung, die keinen Aufschub duldet.
Entstehungsgeschichte
Nicolas Winding Refn verantwortet diesen Film aus dem Jahr 1996. Kim Bodnia, Mads Mikkelsen, Laura Drasbæk und Zlatko Burić bilden ein Ensemble, in dem Dealer, Umfeld und Auftraggeber gleichermaßen Gewicht bekommen. Die Freigabe wurde ab sechzehn Jahren erteilt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Action, Krimi und Drama beschreibt hier keine drei getrennten Zutaten, sondern eine Reihenfolge. Der Krimi liefert das Geschäft, die Action die Zuspitzung, das Drama den Rest: einen Mann, dem die Zeit davonläuft und der jeden weiteren Ausweg mit neuen Verpflichtungen bezahlt.
Erzählerisch entsteht daraus eine Abwärtsbewegung mit fester Uhr. Weil der Betrag und die Frist von Anfang an feststehen, ist jede Szene daran messbar, ob sie Frank näher an die Lösung bringt oder weiter davon fort. Die Milieuzeichnung bleibt dabei nüchtern und verzichtet auf Verklärung des kriminellen Alltags.
Einordnung & Wirkung
7,0 von 10 bei einigen hundert abgegebenen Stimmen ist ein deutlich positiver Wert bei begrenzter Beteiligung, was für einen Titel spricht, der sein Publikum eher gezielt findet als beiläufig. 30 Jahre nach dem Erscheinen ist der Film ein früher Beleg dafür, wie skandinavisches Kriminalkino Härte und Alltagsnähe verbindet, statt auf große Gesten zu setzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kim Bodnia als Frank
- Mads Mikkelsen als Tonny
- Laura Drasbæk als Vic
- Zlatko Burić als Milo
- Slavko Labović als Radovan
- Peter Andersson als Hasse
- Vanja Bajicic als Branko
- Lisbeth Rasmussen als Rita
- Levino Jensen als Mike
- Nicolas Winding Refn als Brian
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Verfügbarkeit
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