Drive (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nicolas Winding Refn |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller, Krimi |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-09-15 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 79.713.640 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (14.009 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein namenloser Mann arbeitet tagsüber als Automechaniker und Stuntfahrer für Filmproduktionen. Nachts fährt er Fluchtwagen — mit einer einzigen Regel: fünf Minuten Wartezeit, in denen er alles tut, danach ist er weg.
Er lernt seine Nachbarin Irene und ihren Sohn kennen. Als deren Mann aus dem Gefängnis kommt und einen Überfall erledigen muss, um Altschulden zu begleichen, bietet der Fahrer sich als Fluchtwagenlenker an. Der Überfall geht schief, und der Film wechselt von einer leisen, fast wortlosen Liebesgeschichte in extreme Gewalt.
Entstehungsgeschichte
Die Vorlage ist James Sallis' schmaler Roman von 2005. Hugh Jackman hatte die Rechte zunächst gesichert; das Projekt wanderte weiter, und Ryan Gosling bekam vom Studio das Recht, den Regisseur selbst zu wählen.
Er entschied sich für Nicolas Winding Refn, einen dänischen Regisseur, der international kaum bekannt war. Die Zusammenarbeit begann mit einer Autofahrt, bei der beide schwiegen, bis im Radio ein Lied lief — Refn hat erzählt, dass daraus die Idee für den Ton des Films entstand. Das Budget lag bei rund 15 Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Der Film hat außergewöhnlich wenig Dialog; Gosling spricht in der ersten halben Stunde kaum. Refn arbeitete stattdessen mit Blicken, langen Pausen und Musik: Cliff Martinez' Synthesizer-Score und mehrere Popstücke im Stil der 1980er tragen große Teile der Erzählung.
Gedreht wurde in Los Angeles, überwiegend nachts, in nur etwa sechs Wochen. Gosling baute den Wagen, den seine Figur fährt, gemeinsam mit dem Team teilweise selbst um und absolvierte einen erheblichen Teil der Fahrten. Die Skorpionjacke war Goslings eigene Idee; sie wurde zu einem der bekanntesten Filmkostüme des Jahrzehnts.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 81 Millionen Dollar ein und brachte Refn in Cannes den Regiepreis ein.
Bekannt wurde er auch durch einen Rechtsstreit: Eine Zuschauerin in Michigan klagte, der Trailer habe einen Actionfilm im Stil von "Fast & Furious" versprochen, während der Film ein langsames Drama sei. Die Klage wurde abgewiesen, illustriert aber die Lücke zwischen Vermarktung und Werk. Sein ästhetischer Einfluss war erheblich: Die Verbindung aus Neonlicht, Synthesizermusik und Achtzigerjahre-Nostalgie prägte über Jahre Filme, Serien und Musikvideos.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ryan Gosling als Driver
- Carey Mulligan als Irene
- Bryan Cranston als Shannon
- Albert Brooks als Bernie Rose
- Oscar Isaac als Standard
- Christina Hendricks als Blanche
- Ron Perlman als Nino
- Kaden Leos als Benicio
- Jeff Wolfe als Tan Suit
- James Biberi als Cook
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Verfügbarkeit
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