Prayers for Bobby (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Russell Mulcahy |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, TV-Film |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-01-24 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 8,1 (653 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mary Griffith ist eine streng religiöse Mutter in den USA, und die Homosexualität ihres Sohnes kann sie nicht annehmen. Sie hält Bobbys Schwulsein für eine Sünde und unternimmt alles, um ihn von seiner vermeintlichen Krankheit zu heilen. Bobby wiederum tut in der Hoffnung auf ihre Anerkennung, was sie von ihm verlangt. Als er merkt, dass er sich nicht ändern kann, wirken die Zurückweisung und der Liebesentzug seiner Mutter zunehmend auf ihn ein; er wird depressiv, und sein Leben endet durch Suizid. Für Mary beginnt danach eine schmerzhafte Suche nach dem Warum, in deren Verlauf sie ihren Glauben in Frage stellt. Als sie schließlich erkennt, dass die Homosexualität ihres Sohnes weder Sünde noch freie Wahl war, engagiert sie sich für die Rechte von Homosexuellen.
Entstehungsgeschichte
Russell Mulcahy inszenierte die Produktion, die 2009 erschien. Sigourney Weaver spielt Mary Griffith, Ryan Kelley ist als Bobby zu sehen, dazu kommen Henry Czerny und Austin Nichols. Die Freigabe liegt bei zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Fernsehfilm verbindet Drama und Historie, und sein Stoff ist ohne Umschweife umrissen: Suizid, Romanverfilmung, Eltern-Kind-Beziehung, Coming-out, nach wahrer Begebenheit, Trauer. Bemerkenswert ist, wessen Geschichte hier erzählt wird. Der Schwerpunkt liegt nicht allein bei dem jungen Mann, sondern bei der Mutter, die erst nach dem Verlust zu verstehen beginnt. Dadurch verschiebt sich die Erzählung von der Ablehnung zur Verantwortung für sie. Dass die Handlung auf einer wahren Begebenheit beruht, verpflichtet zu Zurückhaltung, und die Anlage trägt dem Rechnung, indem sie die Wandlung als mühsame Arbeit und nicht als plötzliche Einsicht zeigt.
Einordnung & Wirkung
Mit 8,1 von 10 liegt die Bewertung sehr hoch, wenn auch auf einer Basis von einigen hundert Stimmen. Siebzehn Jahre nach dem Erscheinen behandelt der Film ein Thema, das an Gewicht nichts verloren hat, und er tut es aus der Perspektive derjenigen, die zuerst zurückgewiesen hat.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sigourney Weaver als Mary Griffith
- Henry Czerny als Robert Griffith
- Ryan Kelley als Bobby Griffith
- Austin Nichols als Ed Griffith
- Carly Schroeder als Joy Griffith
- Scott Bailey als David
- Rebecca Louise Miller als Jeanette
- Shannon Eagen als Nancy Griffith
- Susan Ruttan als Betty Lambert
- Dan Butler als Reverend Whitsell
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Verfügbarkeit
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