Play (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ruben Östlund |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-11-11 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (143 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein gestohlenes Handy ist der Vorwand: Fünf somalische Einwandererkinder behaupten, drei schwedische Jungen hätten es einem ihrer Brüder entwendet, und fordern sie auf, mitzukommen, um die Sache am anderen Ende der Stadt zu klären. Die Schweden lassen sich auf das Angebot ein und folgen der Gruppe. Aus der vermeintlichen Konfrontation zwischen Beschuldigten und Anklägern wird nach und nach etwas anderes: Die drei Jungen geraten in eine Lage, in der sie ausgeraubt werden, ohne dass körperliche Gewalt im Spiel wäre. Allein durch Rhetorik, Gruppendruck und geschickt inszenierte Situationen verschiebt sich die Machtverteilung zwischen den beiden Gruppen.
Entstehungsgeschichte
"Play" entstand 2011 unter der Regie von Ruben Östlund. Zur Besetzung gehören Anas Abdirahman, Sebastian Blyckert, Yannick Diakité und Kevin Vaz. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und beruht auf einer wahren Begebenheit.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Krimi ist hier ungewöhnlich zurückhaltend umgesetzt: Es gibt kein klassisches Verbrechen mit Waffen oder offener Gewalt, sondern ein Geschehen, das sich über soziale Dynamiken, Sprache und psychologischen Druck entfaltet. Dass die Handlung als auf wahren Ereignissen basierend gekennzeichnet ist, verstärkt den dokumentarischen, beobachtenden Charakter der Erzählung. Die Anlage der Geschichte – eine kleine Gruppe von Jugendlichen, die eine andere über einen längeren Weg durch die Stadt lenkt – erlaubt es, Machtverhältnisse in Echtzeit sichtbar zu machen, ohne sie durch dramatische Zuspitzung zu erklären. Die Wahl, auf explizite Gewalt zu verzichten, verlagert die Spannung auf Blicke, Zögern und die Frage, warum sich die Betroffenen überhaupt auf die Situation einlassen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,8 bei einer noch überschaubaren Stimmenzahl bewegt sich "Play" im soliden Mittelfeld seines Genres. Der Film liegt inzwischen mehr als ein Jahrzehnt zurück, was seinen Blick auf Gruppendynamik und Manipulation nicht mindert, da diese Themen nicht an eine bestimmte Zeit gebunden sind. Innerhalb der Schnittmenge von Drama und Krimi nimmt der Titel eine eigene Position ein, weil er auf die üblichen Genrezutaten wie Gewalt oder Verfolgung weitgehend verzichtet und stattdessen auf zwischenmenschliche Mechanismen setzt.
Bilder



Besetzung & Stab
- Anas Abdirahman als Anas
- Sebastian Blyckert als Sebastian
- Yannick Diakité als Yannick
- Kevin Vaz als Kevin
- John Ortiz als John
- Abdiaziz Hilowle als Abdi
- Sebastian Hegmar als Alex
- Nana Manu als Nana
- Jacob Ottander als Boy in Mall
- Herman Troeng als Boy in Mall
Weitere Filme von Ruben Östlund
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.