De ofrivilliga (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ruben Östlund |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-11-28 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (116 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
„De ofrivilliga“ erzählt keine einzelne Geschichte, sondern fünf parallele Episoden aus dem schwedischen Alltag, die alle um dasselbe Thema kreisen: wie sehr das Verhalten von Gruppen den Einzelnen bestimmt. Zwei junge Frauen lassen sich von Alkohol und der Dynamik ihres Umfelds mitreißen, eine Lehrerin gerät mit ihren Schülern in eine Situation, in der sie belehrend auftritt, und eine Männerrunde findet sich in einem Moment wieder, der eine homosexuelle Komponente hat. Die einzelnen Stränge laufen nicht auf eine gemeinsame Auflösung zu, sondern bleiben als Beobachtungen stehen, die sich gegenseitig spiegeln.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2008 und wurde von Ruben Östlund inszeniert. In den Episoden treten Villmar Björkman, Linnea Cart-Lamy, Leif Edlund und Sara Eriksson auf. Eine Altersfreigabe ist nicht Teil der vorliegenden Angaben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Drama passt zur Anlage des Films: Die Situationen wirken zunächst beiläufig oder komisch, entfalten aber eine unangenehme Schwere, sobald sichtbar wird, wie stark Gruppenzwang das Handeln der Figuren steuert. Die episodische Struktur erlaubt es, dasselbe Motiv aus verschiedenen sozialen Konstellationen zu betrachten – Jugendliche, Schule, Erwachsene unter Männern – statt es an einer einzigen Figur durchzuspielen. Die Beschreibung als Gesellschaftsporträt in fünf Teilen deutet auf eine bewusst zergliederte Erzählweise hin, die weniger auf Identifikation mit einzelnen Charakteren als auf die Beobachtung von Verhaltensmustern setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2008 sind mittlerweile über eineinhalb Jahrzehnte vergangen, was den Film als frühe Arbeit im Schaffen seines Regisseurs einordnet, ohne dass daraus weitere Rückschlüsse zulässig wären. Innerhalb der Kombination aus Komödie und Drama steht er für einen Ansatz, der auf mehrere gleichrangige Episoden statt auf eine zentrale Handlung setzt – eine Form, die dem Thema Gruppendruck mehr Facetten gibt, als eine einzelne Geschichte es könnte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Villmar Björkman als Villmar
- Linnea Cart-Lamy als Linnea
- Leif Edlund als Leffe
- Sara Eriksson als Sara
- Lola Ewerlund als Lola
- Olle Liljas als Olle
- Maria Lundqvist als The Actress
- Cecilia Milocco als The Teacher
- Simeon Nordius als The Son
- Henrik Vikman als Bus Driver
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Verfügbarkeit
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