Papillon (1973)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Franklin J. Schaffner |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama |
| Laufzeit | 151 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1973-12-16 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 12.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 53.267.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (2.186 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Mörder und ein Betrüger werden in den dreißiger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts in Frankreich zu langen Haftstrafen verurteilt und nach Französisch-Guayana deportiert. Der Mörder heißt Henri Charrière, genannt Papillon, also Schmetterling; ein solcher ist ihm auf die Brust tätowiert worden. Ein Mörder ist er nicht. Er war Safeknacker und wurde zu Unrecht des Mordes an einem Zuhälter beschuldigt. Der andere, ein Fälscher, ist zu Recht verurteilt worden, rechnet aber damit, dass Frau und Anwalt ihn mit seinem Geld nach wenigen Monaten wieder freikaufen. Zwei Männer also, die dieselbe Strafe verbüßen und völlig verschiedene Erwartungen mitbringen.
Entstehungsgeschichte
Als Regisseur zeichnet Franklin J. Schaffner verantwortlich, das Erscheinungsjahr ist 1973. Die Hauptrollen spielen Steve McQueen und Dustin Hoffman, daneben stehen Victor Jory und Don Gordon in der Besetzung. Gesehen werden darf der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Gefängnis, Gefängnisausbruch, Flucht, Dschungel, Einzelhaft: Diese Stichworte beschreiben das Feld präziser als jede Zusammenfassung. Dazu ist der Stoff die Verfilmung einer Autobiografie, was erklärt, warum die Erzählung an einer einzelnen Lebensgeschichte hängt statt an einem konstruierten Fall. Aus der Kombination von Krimi und Drama ergibt sich eine Gewichtung, die im Gefängnisfilm nicht selbstverständlich ist: Die Frage nach Schuld ist mit dem Urteil bereits beantwortet und trotzdem falsch beantwortet, und der eigentliche Stoff beginnt erst danach. Einzelhaft und Dschungel markieren die beiden Pole, zwischen denen sich das erzählerisch abspielt, Enge und Weite, und beide sind auf ihre Weise ausweglos.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,8 von 10 bei mehreren tausend abgegebenen Stimmen liegt die Bewertung deutlich im oberen Bereich; die Stimmenzahl ist ausreichend, um dieses Urteil als stabil zu lesen. Zwischen dem Erscheinungsjahr und heute liegen 53 Jahre. Im Gefängnisdrama steht der Film für die lange, ausdauernde Form, die Zeit selbst zum Thema macht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Steve McQueen als Henri "Papillon" Charriere
- Dustin Hoffman als Louis Dega
- Victor Jory als Indian Chief
- Don Gordon als Julot
- Anthony Zerbe als Toussaint
- Robert Deman als Maturette
- Woodrow Parfrey als Clusiot
- Bill Mumy als Lariot
- George Coulouris als Dr. Chatal
- Ratna Assan als Zoraima
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