Outlaw King (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Mackenzie |
|---|---|
| Genre | Action, Historie, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 121 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-09-06 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (1.747 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Robert the Bruce wird zum König von Schottland gekrönt. England sieht darin einen Affront.
Ein Überraschungsangriff zwingt ihn ins Exil. Von dort aus nimmt er mit seinen Gefolgsleuten den Kampf gegen die englische Besatzung auf.
Entstehungsgeschichte
David Mackenzie, der selbst aus Schottland stammt, führte Regie und schrieb das Drehbuch.
Chris Pine spielt Robert the Bruce, Florence Pugh die Elizabeth de Burgh, Aaron Taylor-Johnson den James Douglas, Tony Curran den Angus Og Macdonald, Stephen Dillane den Edward I., Billy Howle den Prince of Wales und James Cosmo den Robert de Brus, Earl of Carrick.
Produziert wurde der Film von Netflix. Die Kamera führte Barry Ackroyd, das Szenenbild verantwortete Donald Graham Burt, die Kostüme Jane Petrie.
Die Musik stammt von Grey Dogs. Milan Records veröffentlichte zunächst eine Single mit drei Stücken; das vollständige Album mit 20 Titeln erschien im Juni 2020 bei Rock Action Records.
Gedreht wurde in Schottland, unter anderem am Linlithgow Palace, in der St. Michael's Church und in der Kathedrale von Glasgow. Der Film dauert 117 Minuten. Die Weltpremiere lief am 6. September 2018 beim Toronto International Film Festival, der Netflix-Start folgte am 9. November 2018.
Hinter den Kulissen
Ein schottischer Regisseur, schottische Drehorte, ein schottischer Stoff — die Produktion ist konsequent im Land verankert, in dem sie spielt. Linlithgow Palace und die Kathedrale von Glasgow sind keine Nachbauten, sondern die Orte selbst.
Bemerkenswert ist die Ausstattung. Mit Donald Graham Burt für das Szenenbild und Jane Petrie für die Kostüme wurden zwei Bereiche besetzt, in denen Historienfilme gewonnen oder verloren werden. Die Aufnahme des Films gibt ihnen recht: Gelobt wurden vor allem die aufwendige Herstellung und die Landschaftsbilder.
Die Erzählform ist dagegen knapp gehalten. Von der Krönung über das Exil bis zum bewaffneten Widerstand deckt der Film einen großen Zeitraum in 117 Minuten ab. Genau daran setzte die Kritik an.
Einordnung & Wirkung
Das Echo fiel geteilt aus. Gelobt wurden die aufwendige Produktion und die Landschaftsaufnahmen, kritisiert die mangelhafte Figurenzeichnung und banale Dialoge.
Dieser Befund beschreibt ein Grundproblem des Genres. Ein Historienfilm, der eine mehrjährige Auseinandersetzung erzählt, muss zwischen Schlachten und Figuren aufteilen — und wer die Ereignisfolge vollständig abbilden will, verliert Raum für die Menschen darin.
Die Auswertung über Netflix passt zu dieser Einordnung. Nach der Festivalpremiere in Toronto folgte kein regulärer Kinostart, sondern zwei Monate später der Plattformstart. Ein Film mit dieser Bildgestaltung — Barry Ackroyd an der Kamera, die schottischen Originalschauplätze — war damit von Anfang an für Bildschirme bestimmt, nicht für Leinwände.
Bilder








Besetzung & Stab
- Chris Pine als Robert Bruce, Earl of Carrick
- Aaron Taylor-Johnson als James Douglas, Lord of Douglas
- Florence Pugh als Elizabeth Burgh
- Billy Howle als Edward, Prince of Wales
- Sam Spruell als Aymer de Valence, Earl of Pembroke
- Tony Curran als Angus Og Macdonald, Lord of Islay
- Callan Mulvey als John III Comyn, Lord of Badenoch
- James Cosmo als Robert Bruce Senior
- Stephen Dillane als King Edward I of England
- Steven Cree als Sir Christopher Seton
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Verfügbarkeit
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