Perfect Sense (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Mackenzie |
|---|---|
| Genre | Drama, Science Fiction, Liebesfilm |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-09-29 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 138.868 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (1.282 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Susan arbeitet als Epidemiologin, als ihr ein auffälliger Patient aus Glasgow gemeldet wird: ein LKW-Fahrer, den plötzliche, unkontrollierbare Gefühlsausbrüche überwältigen. Man stellt ihn ruhig, doch sein Geruchssinn ist vollständig verschwunden. Elf weitere Fälle findet sie allein in Glasgow. Kurz darauf sind es Hunderte in ganz England, und innerhalb von 24 Stunden melden auch Frankreich, Belgien, Italien und Spanien dasselbe Muster. Überall auf der Welt beginnen Menschen an merkwürdigen Symptomen zu leiden, verlieren erst ihre Emotionen und schließlich all ihre Sinne. Mitten in diese Lage hinein begegnet Susan dem Koch Michael, der ihre eigenen Sinne und Gefühle durcheinanderbringt.
Entstehungsgeschichte
Für die Regie des 2011 erschienenen Spielfilms zeichnet David Mackenzie verantwortlich. Ewan McGregor und Eva Green stehen im Zentrum der Handlung, daneben sind Ewen Bremner und Stephen Dillane besetzt. Eine so kleine Zahl tragender Rollen passt zu einer Anlage, die ein weltweites Geschehen an wenigen Personen durchspielt; die Katastrophe bleibt Rahmen, nicht Schauplatz. Für Jugendliche ab zwölf Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Drama, Science Fiction und Liebesfilm treffen hier zusammen, und die Reihenfolge dieser Zuordnungen beschreibt den Film recht genau: Das Drama steht vorn, die Science Fiction liefert die Voraussetzung, die Liebesgeschichte den Fokus. Dass eine Epidemiologin und ein Koch die Hauptfiguren sind, ist für diese Konstruktion nützlich — der eine Beruf untersucht den Ausfall der Sinne, der andere lebt von ihnen. Der stufenweise Verlust, erst Geruch, dann Gefühl, dann alles Weitere, gibt der Erzählung eine Taktung, die sie nicht zusätzlich erfinden muss.
Einordnung & Wirkung
Auf über tausend abgegebene Stimmen kommt eine Durchschnittsbewertung von 6,9 von 10. Der Wert liegt deutlich im positiven Bereich, während die Stimmenzahl überschaubar bleibt — beides zusammen beschreibt eher ein zugewandtes als ein sehr großes Publikum. Fünfzehn Jahre nach dem Erscheinen liest sich die Anlage einer weltweit gleichzeitig auftretenden Symptomwelle als Erzählmodell, das ohne Bilder von Zerstörung auskommt. Innerhalb der Science Fiction gehört der Film damit zu den Arbeiten, die den Ausnahmezustand nicht als Spektakel zeigen, sondern als Veränderung an den Figuren selbst.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ewan McGregor als Michael
- Eva Green als Susan
- Ewen Bremner als James
- Stephen Dillane als Stephen
- Denis Lawson als Boss
- Anamaria Marinca als Street Performer
- Alastair Mackenzie als Virologist
- Connie Nielsen als Jenny
- Lauren Tempany als Girl in Bed
- Shabana Akhtar Bakhsh als Nurse
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Verfügbarkeit
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