Nowhere (1997)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gregg Araki |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Science Fiction |
| Laufzeit | 78 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1997-05-09 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 194.201 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (233 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein einziger Tag in Los Angeles, erzählt aus der Perspektive einer bunt gemischten Gruppe junger Bohemiens, deren Leben sich immer wieder kreuzen. Im Zentrum steht der schwermütige Dark Smith, dazu seine bisexuelle Freundin, deren lesbische Geliebte und ein schüchterner schwuler Freund. Ihr gemeinsames Ziel ist die vermeintlich größte Party des Jahres, doch der Weg dorthin führt durch Drogentrips, Selbstmorde, kurze Affären, Verstümmelungen und sogar Begegnungen mit Außerirdischen. Der Alltag der Figuren kippt dabei immer wieder ins Surreale, ohne dass klar wird, wo die Grenze zwischen Wahrnehmung und Realität verläuft.
Entstehungsgeschichte
„Nowhere“ entstand 1997 unter der Regie von Gregg Araki. In den Hauptrollen sind James Duval, Rachel True, Nathan Bexton und Chiara Mastroianni zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie, Drama und Science-Fiction verweist auf eine Erzählweise, die sich nicht auf einen Ton festlegen will: Alltägliches und Groteskes stehen gleichberechtigt nebeneinander. Dass eine Gruppe junger Menschen mit unterschiedlichen sexuellen Identitäten im Zentrum steht, prägt die Anlage der Geschichte ebenso wie die Häufung existenzieller Extreme – Sucht, Tod, Begehren – innerhalb eines einzigen Tages. Die Science-Fiction-Elemente, etwa die Entführungen durch Außerirdische, wirken dabei weniger wie ein eigenständiger Erzählstrang als wie eine weitere Ebene der Verunsicherung, die das ohnehin fragile Lebensgefühl der Figuren noch verstärkt. Die episodische Struktur mit vielen sich kreuzenden Wegen erlaubt es, mehrere Perspektiven gleichzeitig zu verfolgen, ohne eine einzelne Figur eindeutig in den Mittelpunkt zu stellen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden, aber nicht überragenden Bereich. Seit seiner Entstehung 1997 sind mittlerweile 28 Jahre vergangen, was ihn deutlich in eine Zeit vor der heutigen Independent- und Genre-Filmlandschaft verortet. Innerhalb der Schnittmenge aus Drama, Komödie und Science-Fiction bleibt „Nowhere“ ein Beispiel dafür, wie sich Genregrenzen auflösen lassen, um ein diffuses, zwischen Ironie und Verzweiflung schwankendes Lebensgefühl einzufangen.
Bilder








Besetzung & Stab
- James Duval als Dark
- Rachel True als Mel
- Nathan Bexton als Montgomery
- Chiara Mastroianni als Kriss
- Debi Mazar als Kozy
- Kathleen Robertson als Lucifer
- Joshua Gibran Mayweather als Zero
- Jordan Ladd als Alyssa
- Christina Applegate als Dingbat
- Sarah Lassez als Egg
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Verfügbarkeit
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