Totally F***ed Up (1994)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gregg Araki |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 75 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1994-08-19 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 101.071 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (129 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Gruppe schwul-lesbischer Jugendlicher versucht in Los Angeles der 90er Jahre, sich im Alltag zurechtzufinden. Von den eigenen Eltern verstoßen, ohne Geld und in ständiger Furcht vor Anfeindungen aus ihrer Umgebung, suchen sie nach Zugehörigkeit und nach der großen Liebe. Zwischen Freundschaft, Streit und Alltagsbeobachtungen sprechen sie offen über Themen, die ihr Leben bestimmen: Safe Sex, Drogen, Selbstbefriedigung, AIDS und die eigene sexuelle Identität. Der Ton wechselt zwischen bitterem Witz und ungeschönter Offenheit, ohne dass die Geschichte auf ein klassisches Happy End zusteuert.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1994 unter der Regie von Gregg Araki. In den Hauptrollen sind James Duval, Gilbert Luna, Susan Behshid und Lance May zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Drama erlaubt es, existenzielle Nöte – Obdachlosigkeit, Ablehnung durch die Familie, Angst vor Gewalt – mit einem sarkastischen, oft schwarzhumorigen Blick zu erzählen. Diese Doppelstruktur verhindert, dass die Erzählung in reines Elend abrutscht, ohne die Ernsthaftigkeit der Themen zu verharmlosen. Die Anlage als Gruppenporträt statt Einzelschicksal macht deutlich, dass es weniger um eine individuelle Heldenreise geht als um ein Kollektiv junger Menschen, die sich gegenseitig Halt geben müssen, weil ihnen dieser von außen verweigert wird. Die direkte Ansprache heikler Themen wie AIDS oder Drogenkonsum ohne Beschönigung passt zu einer Erzählweise, die auf Nähe zur Lebensrealität der Figuren setzt statt auf Distanz.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Titel als solide, aber nicht breit rezipiertes Werk innerhalb seines Genres beschreiben. Seit dem Erscheinungsjahr 1994 sind inzwischen über drei Jahrzehnte vergangen, was den Film zu einem Zeitdokument einer bestimmten Dekade macht, in der die im Film verhandelten Themen – Ausgrenzung, AIDS, Identitätssuche – gesellschaftlich anders diskutiert wurden als heute. Innerhalb der Schnittmenge von Komödie und Drama besetzt der Titel eine Nische, die sich durch seine ungefilterte, jugendliche Perspektive von vielen anderen Vertretern des Genres unterscheidet.
Bilder








Besetzung & Stab
- James Duval als Andy
- Gilbert Luna als Steven
- Susan Behshid als Michele
- Lance May als Deric
- Jenee Gill als Patricia
- Roko Belic als Tommy
- Alan Boyce als Ian
- Craig Gilmore als Brendan
- Nicole Dillenberg als Dominatrix
- Johanna Went als Excalibur Lady
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Verfügbarkeit
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