Nosferatu - Phantom der Nacht (1979)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Werner Herzog |
|---|---|
| Genre | Drama, Horror |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1979-01-17 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.400.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.451 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (1.124 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jonathan Harker ist alles andere als begeistert, als er den Auftrag erhält, von Wismar ins ferne Transsylvanien zu reisen. Dort interessiert sich ein gewisser Graf Dracula für den Kauf eines Hauses in der Hansestadt, und die Sache duldet keinen Aufschub. Schweren Herzens verabschiedet Harker sich von seiner geliebten Frau und reitet los. Welches Grauen ihn am Ziel erwartet, ahnt er nicht. Mehr als diese Ausgangslage wird bewusst nicht preisgegeben: eine Reise, ein Geschäft, ein Abschied – und ein Ziel, über das nichts Gutes gesagt wird.
Entstehungsgeschichte
Werner Herzog inszenierte den Film, der 1979 herauskam und im englischen Sprachraum als „Nosferatu the Vampyre“ bekannt ist. Die Besetzung nennt Isabelle Adjani, Bruno Ganz, Klaus Kinski und Roland Topor. Freigegeben ist er ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Drama und Horror, und diese Gewichtung ist aufschlussreich: Das Drama steht vorn. Die Anlage erschließt sich aus der knappen Schilderung des Auftakts und der Genrekombination. Was dort steht, ist auffällig zurückhaltend – kein Versprechen von Schrecken, sondern die nüchterne Schilderung eines beruflichen Auftrags. Genau darin liegt die Bauform: Eine Figur wird durch eine gewöhnliche Verpflichtung aus ihrem Leben herausgelöst und in eine Entfernung gebracht, aus der die Rückkehr nicht selbstverständlich ist. Der Weg von einer norddeutschen Hansestadt bis nach Transsylvanien ist dabei nicht nur geografisch; er führt aus einer Welt geregelter Verträge in eine andere, für die diese Regeln nicht gelten. Die Freigabe ab 16 Jahren deutet an, dass der Film die zweite Welt nicht andeutet, sondern zeigt.
Einordnung & Wirkung
Aus einer vierstelligen Zahl abgegebener Stimmen ergibt sich ein Durchschnitt von 7,3 von 10 – ein solider Wert, der über dem Mittelfeld liegt, ohne in die Spitze zu reichen. Inzwischen sind 47 Jahre seit dem Erscheinungsjahr vergangen. Innerhalb des Horrorgenres markiert der Titel jene Richtung, die den Schrecken aus Atmosphäre und Figurenzeichnung gewinnt statt aus Tempo, und die deshalb ebenso gut als Drama zu lesen ist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Isabelle Adjani als Lucy Harker
- Bruno Ganz als Jonathan Harker
- Klaus Kinski als Count Dracula
- Roland Topor als Renfield
- Walter Ladengast als Dr. Van Helsing
- Martje Grohmann als Mina
- Carsten Bodinus als Schrader
- Beverly Walker als Abbess
- Jacques Dufilho als Captain
- Clemens Scheitz als Clerk
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Verfügbarkeit
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