Grizzly Man (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Werner Herzog |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-08-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (991 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Timothy Treadwell zog dreizehn Sommer in Folge nach Alaska, um dort unbewaffnet unter Grizzlybären zu leben. Die letzten fünf dieser Aufenthalte hielt er selbst mit einer Kamera fest. Im Oktober 2003 fand der Pilot, der ihn und seine Freundin Amie Huguenard zurückbringen sollte, die sterblichen Überreste der beiden; sie waren von einem Bären getötet worden, dem ersten verzeichneten Angriff in diesem Gebiet. Der Film erzählt von Leben und Tod des Ökologen und Bärenkenners und nutzt dessen eigene Aufnahmen, um sich seiner Person zu nähern und Fragen nach dem schwierigen Verhältnis zwischen Mensch und Natur zu stellen.
Entstehungsgeschichte
Verantwortlich für den Dokumentarfilm aus dem Jahr 2005 ist Werner Herzog, der zugleich selbst in der Besetzung steht, neben Timothy Treadwell, Warren Queeney und Willy Fulton. Dass Protagonist und Regisseur gemeinsam in dieser Liste stehen, ist bei einer Dokumentation kein Widerspruch: Das vorhandene Material stammt vom einen, seine Ordnung vom anderen. Für Zuschauer ab zwölf Jahren ist die Arbeit freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reiner Dokumentarfilm, doch die Motive zeigen, wie breit dieser eine Begriff hier gefasst ist: Leben und Tod, Selbstaufgabe, Mensch-Tier-Beziehung, Interview, Biografie und der Umstand, dass sich die Ereignisse so zugetragen haben. Das Interview verweist auf Gespräche mit Menschen aus Treadwells Umfeld, die Biografie auf die Rekonstruktion eines Lebenswegs. Der Grizzlybär ist dabei nicht Kulisse, sondern Gegenüber. Zwischen Selbstaufgabe und Naturnähe liegt die eigentliche Spannung des Stoffes: die Frage, wo Hingabe endet und Verkennung beginnt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,5 von 10 bei einigen hundert Stimmen steht der Film deutlich über dem Mittel; das Urteil fällt einhellig genug aus, um nicht zufällig zu sein, die Stimmenzahl bleibt jedoch im überschaubaren Bereich. 21 Jahre nach dem Erscheinen hat der Stoff an Dringlichkeit nichts eingebüßt, weil er weniger von einem Ereignis als von einer Haltung handelt. Innerhalb des Dokumentarfilms gehört er zu jenen Arbeiten, die vorgefundenes Material nicht nur zeigen, sondern befragen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Timothy Treadwell als Self (archive footage)
- Werner Herzog als Self / Narrator (voice)
- Warren Queeney als Self - Actor, Close Friend
- Willy Fulton als Self - Pilot, Former Rodeo Rider
- Sam Egli als Self - Egli Air Haul
- Marnie Gaede als Self - Ecologist
- Marc Gaede als Self - Ecologist
- Larry Van Daele als Self - Bear Biologist
- Sven Haakanson als Self - Alutiiq
- Franc Fallico als Self - Coroner
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Verfügbarkeit
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