Klaus Kinski
Werdegang
Klaus Kinski wurde am 18. Oktober 1926 geboren und war ein deutscher Schauspieler. Er ist der Vater von Pola, Nastassja und Nikolai Kinski. Kinski spezialisierte sich auf die Darstellung psychopathischer und getriebener Figuren und zählte in diesem Rollenfach auch international zu den gefragtesten Filmschauspielern. Als künstlerisch herausragend gilt seine jahrelange Zusammenarbeit mit dem Regisseur Werner Herzog, der ihn unter anderem in „Nosferatu – Phantom der Nacht", „Aguirre, der Zorn Gottes" und „Fitzcarraldo" besetzte. International bekannt geworden war er zuvor durch Rollen in Edgar-Wallace-Filmen und Italowestern.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 13 Titel mit Klaus Kinski als Schauspieler verzeichnet, allesamt Filme, keine Serien. Sie stammen aus den Jahren 1967 bis 1999 und decken damit eine Zeitspanne von 32 Jahren ab, der erste Titel entstand 41 Jahre nach seiner Geburt, der letzte 73 Jahre danach. Das Genrespektrum ist breit und reicht von Western und Horror über Abenteuer, Drama und Historie bis zu Komödie, Thriller und Dokumentarfilm. Darunter finden sich mehrfach Zusammenarbeiten mit Werner Herzog, etwa „Fitzcarraldo", „Aguirre, der Zorn Gottes", „Nosferatu – Phantom der Nacht", „Cobra Verde" und „Woyzeck", daneben auch der Dokumentarfilm „Mein liebster Feind" sowie frühere Titel wie „Töte Amigo" und „Leichen pflastern seinen Weg".
Einordnung
Die Bewertungen der 13 Titel reichen von 5,4 bis 7,9 bei einem Schnitt von 6,9 von 10. Die am besten bewerteten Werke sind „Fitzcarraldo" mit 7,9, „Die Last der Träume" mit 7,6 und „Cobra Verde" ebenfalls mit 7,6, während „Killerhaus" mit 5,4 am unteren Ende liegt. Die Spannweite von rund 41 bis 73 Jahren nach dem Geburtsjahr zeigt, dass die im Katalog geführten Titel eine lange Zeitspanne seines Schaffens abbilden.