Begegnungen am Ende der Welt (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Werner Herzog |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-09-01 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (304 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In der Antarktis lebt eine kleine Gemeinschaft, weitgehend abgeschnitten von allem, was man gewöhnlich Außenwelt nennt. Knapp 1000 Männer und Frauen arbeiten dort im Dienst der Wissenschaft, und die Bedingungen, unter denen sie das tun, gehören zu den härtesten, die ein Arbeitsort überhaupt bieten kann. Wer hier forscht, setzt Tag für Tag nicht nur das eigene Leben aufs Spiel, sondern auch die seelische Stabilität.
Werner Herzog bricht zu einer sehr persönlichen Expedition in diese Region auf, um die Menschen und die bemerkenswertesten Orte des Eises aufzusuchen. Seine Kamera führt über die Eisdecke hinaus und unter sie hinab, teils unter lebensgefährlichen Umständen. Was dabei sichtbar wird, wirkt weniger wie ein Teil unseres Planeten als wie eine fremde, beinahe surreale Welt aus einer fernen Galaxie.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Werner Herzog, der den Dokumentarfilm 2007 herausbrachte und dabei nicht nur hinter dem Projekt steht, sondern selbst zur Besetzung gehört. Neben ihm treten Clive Oppenheimer, Scott Rowland und Stefan Pashov vor die Kamera.
Eine Altersbeschränkung gibt es nicht: Der Film ist ab 0 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Als reiner Dokumentarfilm kommt das Werk ohne erfundene Handlung aus. Seine Spannung bezieht es aus dem Gegenüber von Ort und Menschen: hier eine Umgebung, die jede Routine erschwert, dort Forschende, die sich trotzdem einen Alltag einrichten. Dass der Regisseur selbst zur Besetzung zählt, spricht für eine subjektive Erzählhaltung.
Hinzu kommt der doppelte Blick über und unter das Eis. Er verbindet die Frage, wie Menschen an einem so abweisenden Ort leben, mit der Erkundung eines Raums, der gewöhnlich verborgen bleibt. Epische Weite und philosophisches Nachdenken über die letzten großen Geheimnisse der Erde stehen dabei nebeneinander, und gerade diese Verbindung gibt dem Film seine besondere Tonlage.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,5 von 10 liegt die Durchschnittsbewertung klar im oberen Bereich. Getragen wird sie von einigen hundert Stimmen, also von einer überschaubaren, aber bereits aussagekräftigen Basis, die ein deutlich positives Urteil ergibt.
Seit dem Erscheinen sind 19 Jahre vergangen. Im Dokumentarfilm gehört das Werk zu jenen Arbeiten, die ein entlegenes Terrain nicht bloß abbilden, sondern mit einer eigenen Perspektive durchdringen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Werner Herzog als Narrator (voice)
- Clive Oppenheimer als Self - Volcanologist
- Scott Rowland als Self - Transportation Dept
- Stefan Pashov als Self - Philosopher, Forklift Driver
- Doug MacAyeal als Self - Glaciologist
- Ryan Andrew Evans als Self - Filmmaker, Cook
- Kevin Emery als Self - Survival School Instructor
- Olav T. Oftedal als Self - Nutritional Ecologist
- Regina Eisert als Self - Physiologist
- David R. Pacheco Jr. als Self - Journeyman Plumber
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Verfügbarkeit
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