Nixon (1995)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Oliver Stone |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 192 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1995-12-22 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 44.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 13.681.765 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (412 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Richard M. Nixon wächst in einer ärmlichen Quäkerfamilie auf, und schon als Jurastudent treibt ihn ein Ehrgeiz, der über die Verhältnisse seiner Herkunft weit hinausweist. Sein Weg führt ihn als Abgeordneten ins Repräsentantenhaus. Mit 37 Jahren ist er bereits Senator, zwei Jahre später steht er als Vizepräsident neben Eisenhower.
Der Aufstieg setzt sich fort, bis ihn die Stimmen der „schweigenden Mehrheit“ zum 37. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika machen. Damit scheint das Ziel eines Lebens erreicht, das in bescheidenen Umständen begann. Doch mit dem Watergate-Skandal gerät die Präsidentschaft ins Wanken, und die Geschichte eines unaufhaltsamen Aufstiegs wird zur Geschichte einer Krise, deren Folgen hier nicht vorweggenommen werden sollen.
Entstehungsgeschichte
Oliver Stone hat das Drama 1995 in Szene gesetzt. Die Besetzung wird angeführt von Anthony Hopkins, dazu kommen Joan Allen, Powers Boothe und Ed Harris. Ab 12 Jahren ist der Film freigegeben, was einem politischen Stoff entspricht, der seine Spannung eher aus Machtfragen als aus drastischen Bildern bezieht.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Historie kennzeichnet den Film als Lebensgeschichte einer realen politischen Figur. Die Anlage reicht von der Kindheit in Armut über das Studium bis ins höchste Staatsamt und umfasst damit einen großen Teil eines Lebens. Solche Erzählungen müssen verdichten, auswählen und Stationen zu einem Bogen verbinden, der Herkunft und späteres Handeln zueinander in Beziehung setzt.
Im Mittelpunkt steht ein Spannungsfeld, das bereits in der Ausgangslage angelegt ist: die religiös geprägte, ärmliche Herkunft auf der einen Seite, der unbedingte Wille zur Macht auf der anderen. Der Begriff der „schweigenden Mehrheit“ zeigt zudem, dass es um mehr geht als um eine private Laufbahn, nämlich um das Verhältnis eines Politikers zu jenen, die ihn ins Amt getragen haben. Watergate bildet den Punkt, an dem dieses Verhältnis auf die Probe gestellt wird.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,8 von 10 wird der Film solide bewertet, auf einer Grundlage von wenigen hundert Stimmen. 31 Jahre nach dem Erscheinen gehört er zu den Werken, die eine bekannte Präsidentschaft nicht nur nacherzählen, sondern als Lebensweg mit Brüchen und Widersprüchen darstellen. Innerhalb des historischen Dramas nimmt er damit den Platz einer Charakterstudie ein, die politische Ereignisse aus der Person heraus zu verstehen versucht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Anthony Hopkins als Richard Nixon
- Joan Allen als Pat Nixon
- Powers Boothe als Alexander Haig
- Ed Harris als E. Howard Hunt
- Bob Hoskins als J. Edgar Hoover
- E.G. Marshall als John Mitchell
- David Paymer als Ron Ziegler
- David Hyde Pierce als John Dean
- Paul Sorvino als Henry Kissinger
- Mary Steenburgen als Hannah Nixon
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Verfügbarkeit
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