Next Floor (2008)
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| Regie | Denis Villeneuve |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 12 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-05-15 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (239 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Elf Gäste sitzen an einer überladenen Tafel, umsorgt von Dienern, die keinen Wunsch offenlassen. Was als opulentes Bankett beginnt, kippt zusehends in etwas Groteskes: Das Essen wird zum Ritual, das Ritual zum Exzess, und die Fülle selbst nimmt Züge eines Gemetzels an. Eine Reihe von Zwischenfällen bringt diese seltsame Symphonie der Völlerei aus dem Takt, ohne dass sich die Feiernden davon abhalten lassen, weiterzumachen.
Entstehungsgeschichte
„Next Floor“ entstand 2008 unter der Regie von Denis Villeneuve als Kurzfilm. Zur Besetzung gehören Jean Marchand, Luc-Martial Dagenais, Neil Kroetsch und Emmanuel Schwartz. Eine Altersfreigabe ist nicht bekannt. Der Film ist im Genre Komödie verortet, wenngleich der Ton, wie die Inhaltsangabe nahelegt, eher schwarz als heiter ausfällt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Bankett-Szenerie und Komödie deutet auf eine Form der Gesellschaftssatire hin: Die Fülle des Essens und die Unterwürfigkeit des Personals wirken wie eine überzeichnete Studie von Maßlosigkeit und Klassenverhältnissen. Dass von einem „gastronomischen Gemetzel“ die Rede ist, verweist auf eine bewusst überdrehte, körperliche Bildsprache, die das Komödiantische mit etwas Verstörendem verschränkt. Die geringe Zahl handelnder Figuren – elf Gäste plus Dienerschaft – und der geschlossene Schauplatz sprechen für eine konzentrierte, fast kammerspielartige Anlage, wie sie für einen kurzen Erzählrahmen typisch ist. Die Ereignisse, die den Ablauf „erschüttern“, scheinen weniger von außen zu kommen als aus der Eskalation des Rituals selbst zu erwachsen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,1 bei einer eher schmalen, im niedrigen dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl zählt „Next Floor“ zu den Titeln, die kein breites Massenpublikum erreicht haben, aber unter denen, die ihn gesehen haben, überdurchschnittlich gut ankommen. Seit der Entstehung 2008 sind mittlerweile 17 Jahre vergangen, was den Film in eine frühere Schaffensphase seiner Regie einordnet, ohne dass sich daraus weitere Schlüsse ziehen lassen. Innerhalb der Komödie markiert er mit seiner grotesken, an ein Ritual gemahnenden Inszenierung eine Position abseits klassischer humoristischer Erzählmuster.
Bilder




Besetzung & Stab
- Jean Marchand als Maître D'
- Luc-Martial Dagenais als Musician
- Neil Kroetsch als Musician
- Emmanuel Schwartz als Server
- Warren 'Slim' Williams als Pianist
- Jean-Robert Bourdage als Voice
- Valérie Wiseman als Guest
- Dennis St John als Guest
- Sébastien René als Server
- Simone Chevalot als Guest
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Verfügbarkeit
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