Narvik (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Erik Skjoldbjærg |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Drama, Historie, Action |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-12-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 8.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (462 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am 9. April 1940 läuft die deutsche Flotte die norwegische Küste entlang, mit dem Ziel, die großen Städte und Häfen des Landes zu übernehmen. Die Hafenstadt Narvik hat dabei besonderes Gewicht, denn über ihren Hafen gelangt Eisenerz aus Schweden nach Deutschland, ein Rohstoff, der für Waffen und Ausrüstung gebraucht wird und den die Angreifer unter allen Umständen in die Hände bekommen wollen.
Rund 200 Norweger greifen zu den Waffen, um die Belagerung ihrer Stadt zu verhindern. Unter ihnen ist der junge Unteroffizier Gunnar Tofte. Während er für die Freiheit seines Landes kämpft, gerät seine Frau Ingrid in eine andere Lage: Sie sieht sich gezwungen, unfreiwillig mitzuarbeiten, und wird als Dolmetscherin eingesetzt. Zwei Menschen derselben Familie werden damit auf ganz unterschiedliche Weise in den Krieg hineingezogen.
Entstehungsgeschichte
Erik Skjoldbjærg führte Regie; der Film stammt aus dem Jahr 2022 und ist ab 12 Jahren freigegeben. Carl Martin Eggesbø spielt Gunnar Tofte, Kristine Cornelie M. Hartgen seine Frau Ingrid. Christoph Gelfert Mathiesen und Henrik Mestad vervollständigen die Besetzung. Der Stoff beruht auf wahren Begebenheiten und bearbeitet historische Ereignisse.
Hinter den Kulissen
Vier Genres sind vergeben: Kriegsfilm, Drama, Historie und Action. Der Kriegsfilm liefert die Kämpfe um die Stadt, die Historie das konkrete Datum und den Rohstoffkonflikt, das Drama die Ehe, die der Krieg auseinanderreißt. Die Anlage mit zwei Perspektiven, einem Soldaten und einer Zivilistin, erlaubt es, denselben Krieg von der Front und aus dem besetzten Alltag zu zeigen. Die Freigabe ab 12 Jahren lässt vermuten, dass die Gewalt zwar Teil der Erzählung ist, aber nicht in ihrer ganzen Härte ausgestellt wird. Das Eisenerz als Kriegsgrund verleiht dem Stoff eine wirtschaftliche Dimension, die über den reinen Kampf hinausgeht.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 6,8 von 10 ist ordentlich, beruht aber auf wenigen hundert Stimmen. Vier Jahre nach dem Erscheinungsjahr ist das eine noch schmale Basis. Im Kriegsfilm nimmt der Titel eine Perspektive ein, die im Genre nicht häufig im Mittelpunkt steht: die Besetzung eines kleinen Landes, gesehen von denen, die sie erlebten. Die Verbindung von Gefecht und erzwungener Mitarbeit gibt ihm eine eigene Stellung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kristine Cornelie M. Hartgen als Ingrid Tofte
- Carl Martin Eggesbø als Gunnar Tofte
- Christoph Gelfert Mathiesen als Ole Tofte
- Henrik Mestad als Majoren
- Mathilde Holtedahl Cuhra als Bjørg
- Stig Henrik Hoff als Aslak Tofte
- Kari Bremnes als Hotelldirektøren
- Christoph Bach als Den tyske konsulen
- Billy Campbell als British Consul George L.D. Gibbs
- Holger Handtke als Den tyske generalen
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Verfügbarkeit
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