Nachts, wenn das Skelett erwacht (1973)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Freddie Francis |
|---|---|
| Genre | Horror, Science Fiction |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1973-02-12 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (115 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Wissenschaftler Emmanuel Hildern kehrt von einer Forschungsreise aus Neuguinea zurück und bringt ein außergewöhnlich großes Skelett mit. Bei der Reinigung des Fundstücks macht er eine beunruhigende Entdeckung: Sobald der Körper mit Wasser in Berührung kommt, beginnt er sich selbst wiederherzustellen. Hildern gewinnt aus dem Blut des Wesens ein Serum, das er, überzeugt davon, damit das Böse zu bekämpfen, seiner Tochter Penelope verabreicht. Sein Halbbruder James erfährt von der Entdeckung und lässt das Skelett entwenden. Als Regen einsetzt und die gestohlenen Knochen durchnässt werden, nimmt die Geschichte ihren weiteren Lauf, der hier offenbleibt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1973 unter der Regie von Freddie Francis. Die Hauptrollen übernehmen Peter Cushing als Emmanuel Hildern, Lorna Heilbron als seine Tochter Penelope, Christopher Lee als Halbbruder James sowie George Benson. Freigegeben ist der Titel ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror und Science-Fiction zeigt sich bereits in der Ausgangsidee: ein archäologischer Fund, der durch eine pseudowissenschaftliche Erklärung – die regenerative Wirkung von Wasser auf organisches Gewebe – in den Bereich des Übernatürlichen kippt. Die Konstellation zweier Halbbrüder, von denen einer die Entdeckung für sich beansprucht, verleiht der Handlung eine familiäre Rivalität, die neben dem eigentlichen Schreckenselement steht. Dass ein Serum aus dem Blut des Wesens an die eigene Tochter verabreicht wird, deutet auf ein Motiv hin, in dem wissenschaftlicher Ehrgeiz und fürsorgliche Absicht ineinandergreifen und sich gegenseitig ins Verhängnis bringen können. Die Doppelbesetzung mit zwei Figuren, die durch Blutsverwandtschaft und gegensätzliche Interessen verbunden sind, legt einen Konflikt an, der über die reine Monsterhandlung hinausgeht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung oder Ablehnung ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 1973 sind mittlerweile über fünfzig Jahre vergangen, was den Film in eine Zeit einordnet, in der Horrorproduktionen häufig auf klassische Schauspielbesetzungen und atmosphärische Effekte statt auf aufwendige Technik setzten. Innerhalb der Horror-Science-Fiction-Mischung stellt er einen Vertreter dar, der Elemente kolonialer Exotik mit Laborhorror verbindet, ohne sich klar einem der beiden Genres unterzuordnen.
Bilder







Besetzung & Stab
- Peter Cushing als Emmanuel Hildern
- Lorna Heilbron als Penelope Hildern
- Christopher Lee als James Hildern
- George Benson als Waterlow
- Catherine Finn als Emily
- Hedger Wallace als Doctor Perry
- Duncan Lamont als Inspector
- Kenneth J. Warren als Charles Lenny
- Larry Taylor als Chief Asylum Warder
- Harry Locke als Barman
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Verfügbarkeit
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