Mothra bedroht die Welt (1961)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ishirō Honda |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Science Fiction, Fantasy |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1961-07-30 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 2.237.760 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (195 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Auf einer Insel im Südpazifik entdeckt der Kunsthändler Nelson zwei winzige Zwillingsfeen und verschleppt sie nach Tokio, um sie dort als Attraktion in seiner Show auftreten zu lassen. Ihr Gesang klingt schön, ist in Wahrheit aber ein Hilferuf, der weit über die Insel hinausdringt. Er weckt die Riesenraupenlarve Mothra, die sich auf den Weg nach Tokio macht, um die Feen zu befreien. Auf dem Weg dorthin richtet sie erhebliche Zerstörung an, bevor sie sich am Tokio Tower einspinnt und daraus verwandelt als gewaltiger Falter hervorgeht. Militär und Bevölkerung müssen erkennen, dass sie der Kreatur nichts entgegenzusetzen haben. Die Regierung fordert Nelson auf, die Feen endlich freizulassen – doch der denkt nicht daran und setzt sich stattdessen aus Tokio ab.
Entstehungsgeschichte
„Mothra bedroht die Welt“ entstand 1961 unter der Regie von Ishirō Honda. In den Hauptrollen sind Frankie Sakai und Hiroshi Koizumi zu sehen, ebenso 香川京子 und ジェリー伊藤. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Abenteuer, Science-Fiction und Fantasy zeigt sich bereits in der Anlage der Geschichte: Statt eines rein bedrohlichen Monsters steht eine Kreatur im Zentrum, die aus Fürsorge handelt und auf einen Übergriff des Menschen reagiert. Der Konflikt entsteht nicht aus reiner Zerstörungslust, sondern aus der Gier eines Einzelnen, der zwei schutzlose Wesen zur Schau stellt. Damit verschiebt sich der Blick von der reinen Katastrophenerzählung hin zu einer Geschichte über Ausbeutung und deren Folgen, die sich erst durch das Eingreifen einer übermächtigen Naturgewalt lösen lässt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,2 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zählt der Film zu den solide bewerteten Vertretern seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit der Entstehung 1961 sind inzwischen mehr als sechs Jahrzehnte vergangen, was den Film klar in die frühe Phase des japanischen Monsterfilms der Nachkriegszeit einordnet. Innerhalb dieses Genres markiert er mit seiner Fee-und-Falter-Konstellation eine eigenständige Variante gegenüber rein zerstörerisch angelegten Kreaturenfilmen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Frankie Sakai als Senichiro 'Sen-chan' Fukuda
- Hiroshi Koizumi als Dr. Shin'ichi Chûjô
- Kyōko Kagawa als Michi Hanamura
- Jerry Itō als Clark Nelson
- Ken Uehara als Dr. Harada
- Emi Ito als Shobijin (Twin Fairy)
- Yumi Ito als Shobijin (Twin Fairy)
- Takashi Shimura als News Editor
- Akihiro Tayama als Shinji Chûjô
- Akihiko Hirata als Doctor
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Verfügbarkeit
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