Mord im Fahrpreis inbegriffen (1965)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Costa-Gavras |
|---|---|
| Genre | Krimi, Thriller, Mystery |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1965-11-17 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (103 Stimmen) |
Worum es geht
In einem Nachtzug von Marseille nach Paris wird eine junge, unabhängige Frau erwürgt in ihrem Schlafwagenabteil aufgefunden. Inspektor Grazziani übernimmt mit seinem jungen Assistenten Jean-Lou Gabert die Ermittlungen und will die übrigen Passagiere des Abteils befragen. Doch einer nach dem anderen wird ermordet, noch bevor die Polizei sie erreichen kann. Kommissar Tarquin setzt die Ermittler unter Druck, die Mordserie zu stoppen. Auffällig ist, dass der Täter den Ermittlern stets einen Schritt voraus zu sein scheint und die verbliebenen Überlebenden des Abteils schneller findet als die Polizei selbst. Wer hinter den Taten steckt, bleibt lange offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 1965 und wurde von Costa-Gavras inszeniert. In den Hauptrollen sind Yves Montand, Pierre Mondy, Jean-Louis Trintignant und Jacques Perrin zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Krimi, Thriller und Mystery-Elementen zeigt sich bereits in der Anlage der Geschichte: Ein geschlossener Personenkreis – die Passagiere eines einzigen Zugabteils – wird nach und nach dezimiert, während die Ermittler stets hinterherhinken. Diese Struktur erzeugt eine Spannung, die weniger auf actionreichen Wendungen als auf der schrittweisen Eingrenzung eines Täterkreises beruht. Dass der Mörder der Polizei immer einen Schritt voraus ist, deutet auf eine Konstruktion hin, die Informationsvorsprung und Insiderwissen als zentrales Rätsel in den Mittelpunkt stellt statt reiner Gewaltdarstellung. Die Besetzung mit mehreren etablierten Darstellern in Ermittler- und Verdächtigenrollen legt nahe, dass der Film auf ein Ensemble aus wechselnden Perspektiven setzt, statt sich auf eine einzelne Hauptfigur zu konzentrieren.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden, aber nicht überragenden Bereich für Genrebeiträge dieser Art. Seit seiner Entstehung 1965 sind mittlerweile 60 Jahre vergangen, was ihn deutlich in die Frühphase des modernen Kriminalfilms einordnet, bevor sich viele spätere Konventionen des Genres etabliert hatten. Innerhalb der Kriminal- und Thriller-Tradition steht er damit als früher Beitrag da, dessen Reiz weniger aus überraschenden Twists als aus der methodischen Eingrenzung eines Täterkreises innerhalb eines abgeschlossenen Figurenensembles resultiert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Yves Montand als L'inspecteur Grazzi
- Pierre Mondy als Le commissaire Tarquin
- Jean-Louis Trintignant als Éric Grandin, étudiant vétérinaire
- Jacques Perrin als Daniel
- Catherine Allégret als Bambi
- Simone Signoret als Eliane Darès, l'actrice éventée (Victime #4)
- Claude Mann als Jean-Loup Gabert, inspecteur stagière de Grazzi
- Michel Piccoli als René Cabourg, l'employé besogneux (Victime #2)
- Pascale Roberts als Georgette Thomas, assassinée (Victime #1)
- Charles Denner als Bob, l'amant sincère de Georgette Thomas
Weitere Filme von Costa-Gavras
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.