Ministerium der Angst (1944)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fritz Lang |
|---|---|
| Genre | Krimi, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1944-05-19 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (205 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Stephen Neale verlässt eine Heilanstalt, in der er zwei Jahre lang wegen des Todes seiner Frau untergebracht war, und will nach London reisen. Auf dem Weg dorthin gerät er zufällig auf ein harmlos wirkendes Jahrmarktsfest. Dort wird er mit einem Spion verwechselt und erhält als vermeintlichen Gewinn einen Kuchen mit einer höchst verdächtigen Füllung. Von diesem Moment an steckt Neale, ohne es gewollt zu haben, in einer verzweigten Spionageaffäre. Er wird von unbekannten Gegenspielern ebenso verfolgt wie von der Polizei, die ihn eines Mordes verdächtigt, den er nicht begangen hat. Neale muss versuchen, das Geflecht aus Täuschungen zu durchschauen, ohne zu wissen, wem er in seiner Umgebung überhaupt trauen kann.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1944 unter der Regie von Fritz Lang. In den Hauptrollen sind Ray Milland, Marjorie Reynolds, Carl Esmond und Hillary Brooke zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Krimi, Mystery und Thriller zeigt sich bereits in der Ausgangssituation: Ein Mann mit belasteter Vorgeschichte gerät durch einen absurden Zufall – einen Kuchen mit falscher Füllung – in ein Netz aus Verdächtigungen, das er allein kaum entwirren kann. Die Erzählung setzt auf die Perspektive eines Getriebenen, der weder den Behörden noch den Menschen um ihn herum sicher sein kann, ob sie Freund oder Feind sind. Diese Anlage aus Verfolgung, Verwechslung und Misstrauen ist typisch für Spionagehandlungen, die ihre Spannung weniger aus offener Konfrontation als aus der Ungewissheit über die wahren Absichten der Beteiligten ziehen. Die Vorgeschichte der Hauptfigur, gerade aus einer Anstalt entlassen, verstärkt zusätzlich die Frage, wie verlässlich sein eigener Blick auf die Ereignisse überhaupt ist.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,9 von 10 Punkten bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite öffentliche Resonanz ablesen ließe. Seit der Entstehung 1944 sind mittlerweile 81 Jahre vergangen, was ihn deutlich in die Frühzeit des Spionagethrillers als Kinogenre einordnet. Innerhalb dieser Tradition steht er für eine Erzählweise, die politische Bedrohung mit den Mitteln des klassischen Kriminalfilms verknüpft und den Zufall zum Motor der Handlung macht.
Bilder






Besetzung & Stab
- Ray Milland als Stephen Neale
- Marjorie Reynolds als Carla Hilfe
- Carl Esmond als Willi Hilfe
- Hillary Brooke als Mrs. Bellane #2
- Percy Waram als Inspector Prentice
- Dan Duryea als Cost/Travers the Tailor
- Alan Napier als Dr. JM Forrester
- Erskine Sanford als George Rennit
- Harry Allen als Tailor's Delivery Man (uncredited)
- Frank Baker als Scotland Yard Man (uncredited)
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Verfügbarkeit
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