Mel Brooks’ Höhenkoller (1977)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mel Brooks |
|---|---|
| Genre | Komödie, Mystery, Thriller, Krimi |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1977-12-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 4.015.000 $ |
| Einspielergebnis | 31.063.038 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (418 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Richard Thorndyke tritt seine neue Stelle als Direktor eines psychiatrischen Instituts an, das sich ausdrücklich den sehr, sehr nervösen Patienten widmet. Doch seine Aufgabe geht weit über die Leitung des Hauses hinaus. Eigentlich hat man ihn geholt, um herauszufinden, welche dunklen Machenschaften hinter den Mauern der Einrichtung vor sich gehen.
Die Lage spitzt sich zu, als Thorndyke selbst mit dem Tod bedroht wird, weil er zu viel weiß. Damit tritt ein Problem zutage, das er lieber verborgen hätte: Der neue Direktor leidet ausgerechnet an starker Angst. Wie er sich zwischen Intrigen, Drohungen und seinen eigenen Nerven behauptet, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Mel Brooks führte bei dieser Komödie aus dem Jahr 1977 Regie und gehört zugleich zur Besetzung. Neben ihm spielen Madeline Kahn, Cloris Leachman und Harvey Korman. Der englische Titel lautet High Anxiety. Zuschauer ab 12 Jahren dürfen ihn sehen.
Dass der Name des Regisseurs im deutschen Titel steht, macht deutlich, wie eng der Film mit seiner Person verbunden ist.
Hinter den Kulissen
Komödie, Mystery, Thriller und Krimi fließen hier zusammen. Diese Kombination ist Programm: Der Film verbeugt sich ausdrücklich vor dem Werk von Alfred Hitchcock und parodiert einzelne berühmte Szenen aus dessen Filmen. Die Genres des Spannungskinos liefern also nicht nur die Form, sondern sind selbst Gegenstand der Parodie.
Schon die Anlage der Geschichte greift typische Elemente auf. Ein Mann gerät an einen unheimlichen Ort, deckt Verschwörungen auf und wird bedroht, weil er zu viel weiß. Hinzu kommt eine persönliche Schwäche, die im entscheidenden Moment zum Hindernis wird. Die Komik entsteht, wenn diese vertrauten Muster überzeichnet werden und das Publikum die Vorbilder wiedererkennt. Auch der Name der Einrichtung zeigt, dass der Film seine Ernsthaftigkeit nie ganz beansprucht.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 6,4 von 10 steht für ein freundliches, aber nicht überschwängliches Urteil. Die wenigen hundert Stimmen bilden eine eher schmale Grundlage.
Seit dem Erscheinen sind 49 Jahre vergangen. Im Feld der Parodie gehört der Film zu den Werken, die ein bestimmtes Kino nicht verspotten, um es kleinzumachen, sondern um ihm mit den Mitteln des Humors Respekt zu erweisen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Mel Brooks als Dr. Richard H. Thorndyke
- Madeline Kahn als Victoria Brisbane
- Cloris Leachman als Nurse Charlotte Diesel
- Harvey Korman als Dr. Charles Montague
- Ron Carey als Brophy
- Howard Morris als Professor Lilloman
- Dick Van Patten als Dr. Philip Wentworth
- Jack Riley als The Desk Clerk
- Charlie Callas als Cocker Spaniel
- Ron Clark als Zachary Cartwright III
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Verfügbarkeit
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