Mel Brooks
Werdegang
Mel Brooks wurde am 28. Juni 1926 als Melvin Kaminsky in Brooklyn, New York, geboren. Er machte sich als US-amerikanischer Komiker, Schauspieler, Regisseur, Theaterproduzent und Drehbuchautor einen Namen, insbesondere durch Parodien auf kommerziell erfolgreiche Filme sowie durch satirische Auseinandersetzungen mit dem NS-Regime und der Figur Adolf Hitlers, etwa in „Frühling für Hitler" und der Neuverfilmung von „Sein oder Nichtsein". Sein Vater Maximilian war deutscher Jude aus Danzig, seine Mutter Kate russisch-jüdischer Herkunft.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind elf Titel von Mel Brooks als Regisseur verzeichnet, ausschließlich Filme, keine Serien. Sie decken den Zeitraum von 1968 bis 1995 ab, also 27 Jahre, beginnend 42 Jahre nach seiner Geburt und reichend bis in sein 69. Lebensjahr. Die Genrepalette ist breit gefächert und umfasst Komödie, Western, Science Fiction, Drama, Mystery, Thriller, Krimi, Horror und Fantasy, wobei die Komödie durch Titel wie „Frankenstein Junior", „Der Wilde Wilde Westen", „Spaceballs" oder „Robin Hood - Helden in Strumpfhosen" klar den Schwerpunkt bildet, oft mit Anleihen bei anderen Genres, die parodiert werden.
Einordnung
Die elf Titel bewegen sich in unseren Bewertungen zwischen 5,6 und 7,9 von 10, im Schnitt bei 6,7 von 10. Am besten schneidet mit 7,9 der älteste Bereich der Filmografie ab, während der jüngste Titel, „Dracula - Tot aber glücklich" von 1995, mit 6,1 von 10 im Mittelfeld liegt. Die schwächste Bewertung mit 5,6 entfällt auf „Das Leben stinkt!" aus dem Jahr 1991. Insgesamt zeigt sich über die 27 Jahre hinweg eine relativ gleichmäßige Bewertungsspanne ohne extreme Ausreißer nach unten.
Filmografie (Regie)