Frühling für Hitler (1968)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mel Brooks |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1968-03-18 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 947.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (935 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Plan ist einfach und nicht ganz legal: erst möglichst viel Geld bei Investoren einsammeln, dann mit minimalen Kosten ein Theaterstück auf die Bühne bringen, das todsicher scheitern muss, und sich anschließend mit der Differenz nach Brasilien absetzen, während die Geldgeber leer ausgehen. Ersonnen haben ihn der notorisch erfolglose Broadway-Produzent Max Bialystock und der windige Buchprüfer Leo Bloom. Das nötige Personal ist bald beisammen: der durchgeknallte Drehbuchautor und Altnazi Franz Liebkind, der als Regisseur völlig überforderte Roger De Bris und der Hippie und Möchtegernmime Lorenzo St. DuBois, dessen Initialen L.S.D. nicht von ungefähr kommen. Damit scheinen alle Voraussetzungen für einen Flop erfüllt zu sein.
Entstehungsgeschichte
Mel Brooks führte Regie; der Film erschien 1968 und heißt im englischen Sprachraum „The Producers“. Zero Mostel, Gene Wilder, Dick Shawn und Kenneth Mars bilden die Besetzung, vier Namen, die sich auf Produzent, Buchprüfer und das angeheuerte Personal verteilen. Die Altersfreigabe wurde ab 12 Jahren erteilt.
Hinter den Kulissen
Eingeordnet ist der Titel allein als Komödie, und diese Einfachheit steht in erkennbarem Gegensatz zum Gegenstand, denn der Stoff bezieht seine Wirkung daraus, dass ausgerechnet der Nationalsozialismus auf die Bühne gebracht werden soll. Der Ton bleibt dabei satirisch, nicht verharmlosend: Wer das Vorhaben betreibt, ist als Betrüger gezeichnet, und der Altnazi erscheint als lächerliche Gestalt. Die Anlage ist streng gebaut, weil der Erfolg des Plans vom Misserfolg des Stücks abhängt. Diese Umkehrung durchzieht jede Entscheidung der beiden Hauptfiguren und macht jeden handwerklichen Fehlgriff zum erwünschten Ergebnis.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,1 von 10 bei einigen hundert abgegebenen Stimmen liegt die Bewertung im oberen Bereich, bei einer Stimmenzahl, die eher ein interessiertes als ein breites Publikum abbildet. Seit dem Erscheinungsjahr sind 58 Jahre vergangen. Innerhalb der Komödie steht der Film für die Spielart, die ihre Pointen aus einem Tabubruch gewinnt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Zero Mostel als Max Bialystock
- Gene Wilder als Leo Bloom
- Dick Shawn als Lorenzo St. DuBois (L.S.D.)
- Kenneth Mars als Franz Liebkind
- Estelle Winwood als "Hold Me Touch Me"
- Christopher Hewett als Roger De Bris
- Andréas Voutsinas als Carmen Ghia
- Lee Meredith als Ulla
- Renée Taylor als Eva Braun
- Michael Davis als Production Tenor
Weitere Filme von Mel Brooks
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.