Matador (1986)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Pedro Almodóvar |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1986-03-07 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 286.126 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (306 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ángel steht unter der ständigen Kontrolle seiner fanatisch religiösen Mutter. Er ist ein verschüchterter, verstörter junger Mann ohne sexuelle Erfahrung, der nach einem Weg sucht, sich als Mann zu beweisen. Sein Vorbild ist der Stierkampflehrer Diego Montes, den er bewundert.
Um seine Männlichkeit zu demonstrieren, versucht Ángel eines Tages, Eva zu vergewaltigen, die Freundin von Diego Montes. Nicht einmal diese Tat gelingt ihm. Danach geht er zur Polizei und bezichtigt sich aus Geltungsdrang, gleich vier ungeklärte Morde begangen zu haben.
Dabei verfügt Ángel über eine übersinnliche Gabe: Er erlebt Gewaltverbrechen als innere Vision mit, während sie geschehen. So weiß er als Einziger, wer tatsächlich hinter den Taten steckt, und die Spur führt in sein unmittelbares Umfeld, zu seiner undurchsichtigen Pflichtverteidigerin María Cardenal. Eine Katastrophe bahnt sich an, die womöglich nur er noch verhindern könnte.
Entstehungsgeschichte
Pedro Almodóvar hat den Film 1986 inszeniert. Zur Besetzung zählen Assumpta Serna, Antonio Banderas, Nacho Martínez und Eva Cobo. Das Werk verbindet Drama und Thriller.
Ab 16 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Thriller zeigt sich in zwei ineinandergreifenden Linien. Das Drama liegt in Ángels Figur, einem jungen Mann, der von seiner Mutter unterdrückt wird und verzweifelt nach Anerkennung sucht. Der Thriller entsteht aus den ungeklärten Morden und dem Wissen, das Ángel durch seine Visionen besitzt, obwohl er sich selbst zuvor wichtigtuerisch als Täter ausgegeben hat.
Auffällig ist die Verknüpfung von Stierkampf, Begehren und Tod. Der Stierkampflehrer als Leitfigur verweist auf ein Umfeld, in dem Männlichkeit und Gewalt eng zusammengehören. Bei einem Stoff, der eine versuchte Vergewaltigung als Wendepunkt setzt, bleibt ein nüchterner Blick auf Täter und Opfer geboten.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 6,7 von 10 zeigt ein insgesamt positives Urteil. Sie beruht auf einigen hundert Stimmen und damit auf einer noch überschaubaren, aber stabilen Basis.
Seit dem Erscheinen sind 40 Jahre vergangen. Im Grenzbereich von Drama und Thriller gehört der Film zu jenen Geschichten, die Leidenschaft und Tod eng miteinander verknüpfen und dabei gesellschaftliche Zwänge wie Religion und Männlichkeitsideale mit einem Kriminalfall verbinden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Assumpta Serna als María
- Antonio Banderas als Ángel
- Nacho Martínez als Diego
- Eva Cobo als Eva
- Julieta Serrano als Berta
- Chus Lampreave als Pilar
- Carmen Maura als Julia
- Eusebio Poncela als Police Commissioner
- Bibiana Fernández als Flower Seller
- Luis Ciges als Guard
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Verfügbarkeit
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