Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs (1988)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Pedro Almodóvar |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1988-03-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 700.000 $ |
| Einspielergebnis | 14.979.298 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (1.032 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Synchronsprecher Ivan hat sich von Pepa getrennt, seiner langjährigen Freundin und Kollegin. Pepa versucht, ihm mitzuteilen, dass sie schwanger ist, doch alle Versuche scheitern. Während sie in ihrer Wohnung mit Selbstmordgedanken ringt, wird ebendiese Wohnung von unangekündigten Besuchern auf den Kopf gestellt. Ihre Freundin Candela will vor Polizei und Terroristen untertauchen, eine frühere Geliebte Ivans erscheint voller Eifersucht, und zufällig kommt deren Sohn Carlos mit seiner Freundin hinzu, der die Wohnung mieten möchte. Über dem Andrang vergisst Pepa die eigenen Sorgen zusehends, und am Ende verhindert sie sogar einen Mordanschlag auf den treulosen Lebensgefährten.
Entstehungsgeschichte
Der 1988 erschienene Film stammt von Pedro Almodóvar. Carmen Maura steht im Zentrum der Besetzung, dazu treten Antonio Banderas, Julieta Serrano und María Barranco. Freigegeben ist er ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama sind hier nicht getrennt, sondern dieselbe Sache aus zwei Blickwinkeln: Eine Frau am Rand der Verzweiflung wird von einem ständig wachsenden Personenandrang daran gehindert, ihrer Verzweiflung nachzugeben. Die Anlage ist die einer Türenkomödie, verlegt in eine einzige Wohnung, in der jede Ankunft eine neue Verwicklung einträgt. Dass die Nebenfiguren jeweils eigene Notlagen mitbringen, verhindert dabei, dass sie zu bloßen Stichwortgebern werden. Der Beruf des Synchronsprechens legt zudem eine Ebene über das Ganze, auf der Stimmen geliehen und Gefühle gesprochen werden, während die Beteiligten ihre eigenen kaum formulieren können.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 7,4 von 10 aus Stimmen im vierstelligen Bereich fällt deutlich zustimmend aus; die Stimmenzahl bleibt dabei überschaubar und weist auf ein Publikum, das den Film gezielt aufsucht. 38 Jahre liegen zwischen dem Erscheinen und heute, ein Abstand, in dem sich Komödien häufig als besonders zeitgebunden erweisen. Die Konstruktion dieses Films hängt jedoch weniger an tagesaktuellen Anspielungen als an einem Aufbau, der aus Verzweiflung Tempo gewinnt. Im Genre steht er für eine Spielart, die grelle Situationen ernst nimmt, statt sie vorzuführen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Carmen Maura als Pepa
- Antonio Banderas als Carlos
- Julieta Serrano als Lucía
- María Barranco als Candela
- Rossy de Palma als Marisa
- Kiti Mánver als Paulina Morales
- Guillermo Montesinos als Taxi Driver
- Chus Lampreave als Jehovah's Witness Goalkeeper
- Eduardo Calvo als Lucía's Father
- Loles León als Secretary
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Verfügbarkeit
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