Man nannte ihn Hombre (1967)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Martin Ritt |
|---|---|
| Genre | Western, Drama |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1967-03-21 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 5.860.000 $ |
| Einspielergebnis | 12.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (251 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Postkutsche fährt 1880 durch das östliche Arizona, an Bord eine bunte Reisegesellschaft: ein Indianervertreter mit zweifelhaftem Ruf, ein junges Ehepaar, eine Gasthausbesitzerin, ein wortkarger Fremder namens Cicero Grimes und John Russell, ein Weißer, der bei Apachen aufgewachsen ist und unter dem Namen „Hombre“ bekannt ist. Russell ist auf dem Weg, sein Erbe anzutreten. Als vier bewaffnete Männer die Kutsche überfallen, um an eine Summe von 12.000 Dollar zu gelangen, die einer der Reisenden veruntreut hat, ist es Russell, der die Angreifer in die Flucht schlägt. Anschließend führt er die Gruppe zu einem verlassenen Bergwerk, wo sie die absehbare Rückkehr der Banditen abwarten müssen.
Entstehungsgeschichte
Martin Ritt inszenierte „Man nannte ihn Hombre“ 1967 als abendfüllenden Western mit dramatischen Zügen. In den Hauptrollen stehen Paul Newman als John Russell, Fredric March, Richard Boone und Diane Cilento. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Western und Drama zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Statt eines geradlinigen Konflikts zwischen Gut und Böse stellt der Film eine Gruppe von Figuren unterschiedlicher Herkunft und Interessen zusammen und lässt sie unter Druck aufeinandertreffen. Die Figur des Russell, der zwischen zwei Kulturen steht, verschiebt die übliche Perspektive des Genres, in dem Weiße und indigene Bevölkerung meist klar getrennte Rollen einnehmen. Auch die Besetzung mit March, Boone und Cilento neben Newman deutet auf ein Ensemble hin, in dem mehrere Figuren mit eigenem Gewicht agieren, statt eine einzelne Heldenfigur in den Mittelpunkt zu stellen. Die Belagerungssituation im verlassenen Bergwerk verlagert die Spannung von der offenen Landschaft in einen begrenzten Raum, was dem Drama-Element zusätzliches Gewicht verleiht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,1 bei einer im Vergleich zu bekannteren Titeln eher schmalen Stimmenzahl bewegt sich „Man nannte ihn Hombre“ im soliden oberen Mittelfeld der Publikumsgunst. Seit der Entstehung 1967 sind inzwischen weit über fünfzig Jahre vergangen, was den Film in die Phase des klassischen amerikanischen Kinos einordnet, in der Western häufig mit dramatischen und gesellschaftlichen Fragestellungen verbunden wurden. Innerhalb dieses Genres steht er damit für eine Erzählweise, die auf Figurenzeichnung und Gruppendynamik setzt statt auf reine Actionmomente.
Bilder








Besetzung & Stab
- Paul Newman als John Russell
- Fredric March als Dr. Alex Favor
- Richard Boone als Cicero Grimes
- Diane Cilento als Jessie
- Cameron Mitchell als Frank Braden
- Barbara Rush als Audra Favor
- Peter Lazer als Billy Lee Blake
- Margaret Blye als Doris Blake
- Martin Balsam als Henry Mendez
- Skip Ward als Steve Early
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Verfügbarkeit
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