Lügen macht erfinderisch (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ricky Gervais |
|---|---|
| Genre | Komödie, Fantasy, Liebesfilm |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-10-02 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 18.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 32.400.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (2.411 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einer Parallelwelt gibt es die Lüge nicht – nicht einmal als Begriff. Politiker, Werbeleute und alle übrigen Menschen haben keine Wahl: Jede Wahrheit wird gesagt, immer und in vollem Umfang, mit allen Folgen, die das hat. Bis Mark Bellison, ein glückloser Mann, dem das Leben wenig gönnt, unvermittelt die unbekannte Fähigkeit entwickelt, etwas zu sagen, das nicht ist. Sehr schnell merkt er, dass Unehrlichkeit angenehme Überraschungen bereithält, und in einer Welt, in der das gesprochene Wort als absolute Wahrheit gilt, verschafft ihm die neue Gabe einen rasanten Aufstieg. Eine Lüge zieht die nächste nach sich, und selbst seine unglaublichsten Geschichten werden ihm abgenommen. Während ihm alle an den Lippen hängen, bleibt ausgerechnet die eine unbeeindruckt, deren Herz er gewinnen möchte.
Entstehungsgeschichte
Ricky Gervais steht 2009 sowohl hinter der Regie als auch in der Hauptrolle. Jennifer Garner, Louis C.K. und Rob Lowe gehören zur weiteren Besetzung. Die Freigabe ab sechs Jahren fällt für einen Stoff, der ausschließlich mit Erwachsenenverhältnissen arbeitet, bemerkenswert niedrig aus.
Hinter den Kulissen
Komödie, Fantasy und Liebesfilm greifen hier ungewöhnlich sauber ineinander. Das fantastische Element ist kein Wesen und kein Ort, sondern eine einzige geänderte Regel der Welt; alles Weitere ergibt sich zwingend daraus. Die Komik entsteht folglich weniger aus Pointen als aus Konsequenz – wer nicht lügen kann, sagt beim ersten Treffen, was er denkt. Der Aufstieg der Hauptfigur ist zugleich der Kern des Problems, weil ihr Vorteil auf einer Fähigkeit beruht, die niemand sonst durchschaut. Dass die Liebesgeschichte sich dieser Mechanik entzieht, ist die eigentliche Zuspitzung.
Einordnung & Wirkung
Aus mehreren tausend Stimmen ergeben sich 6,2 von 10 – ein solides, nicht euphorisches Ergebnis, wie es Filmen mit einer starken Grundidee und offenem Ausgang häufig zufällt. 17 Jahre nach dem Erscheinen bleibt vor allem die Konstruktion in Erinnerung: eine Gesellschaftssatire, die mit einer einzigen Setzung auskommt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ricky Gervais als Mark Bellison
- Jennifer Garner als Anna McDoogles
- Louis C.K. als Greg Kleinschmidt
- Rob Lowe als Brad Kessler
- Jonah Hill als Frank Fawcett
- Jeffrey Tambor als Anthony James
- Fionnula Flanagan als Martha Bellison
- Tina Fey als Shelley Bailey
- Donna Sorbello als Anna's Mother
- Jason Bateman als Doctor
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Verfügbarkeit
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