David Brent: Life on the Road (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ricky Gervais |
|---|---|
| Genre | Komödie, Musik |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-08-19 |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (410 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
David Brent leitete einst ein Großraumbüro der Papier-Großhandelsfirma Wernham Hogg. Er hielt sich stets für einen hervorragenden Chef, seine Belegschaft sah das allerdings ganz anders. Inzwischen ist Brent um die fünfzig und will sich endlich seinen eigentlichen Lebenstraum erfüllen: eine Karriere als Musiker.
Im Alltag sieht es wenig glamourös aus. Als Vertreter für Hygieneprodukte ist er erneut der Prügelknabe, vor allem für Kollegen wie den ruppigen Jezza. In seiner Freizeit aber geht Brent mit seiner Rockband Foregone Conclusion auf Tour. Und wie schon im Büro klaffen Selbstbild und Wahrnehmung der anderen weit auseinander. Die Reise über die Bühnen wird so zur Probe, wie viel Wirklichkeit ein Mann verträgt, der sich seine eigene Größe unbeirrt einredet.
Entstehungsgeschichte
Ricky Gervais führte bei der Komödie aus dem Jahr 2016 Regie und steht zugleich selbst vor der Kamera. An seiner Seite spielen Ben Bailey Smith, Rebecca Gethings und Jo Hartley. Dass Regisseur und Hauptdarsteller dieselbe Person sind, bündelt die Verantwortung für Ton und Figur in einer Hand.
Hinter den Kulissen
Komödie und Musikfilm verbinden sich hier auf naheliegende Weise, denn die Musik ist nicht nur Beiwerk, sondern der Kern von Brents Wunschbild. Die Komik entsteht aus der Kluft zwischen dem, was er zu sein glaubt, und dem, was andere in ihm sehen. Dieses Prinzip trägt die Figur schon in ihrer Vorgeschichte als Chef und wird nun auf ein neues Feld übertragen.
Die Tour einer Band bietet dafür einen dankbaren Rahmen. Auftritte, Mitmusiker, Publikum und Reisealltag schaffen fortwährend Situationen, in denen Brents Selbstüberschätzung sichtbar wird. Zugleich hat die Anlage etwas Melancholisches: Ein Mann um die fünfzig, beruflich herumgeschubst, klammert sich an einen Traum, den er lange aufgeschoben hat. Gerade diese Mischung aus Peinlichkeit und Mitgefühl prägt diese Art von Humor.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 6,1 von 10 und fällt damit freundlich, aber verhalten aus. Einige hundert Stimmen bilden die Grundlage. Zehn Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für eine Form der Komödie, die ihren Witz aus Fremdscham zieht und ihrer Hauptfigur dennoch eine gewisse Zuneigung entgegenbringt.
Bilder





Besetzung & Stab
- Ricky Gervais als David Brent
- Ben Bailey Smith als Dom Johnson
- Rebecca Gethings als Miriam Clarke
- Jo Hartley als Pauline Gray
- Andrew Brooke als Jerry 'Jezza' Collins
- Tom Bennett als Nigel Martin
- Tom Basden als Dan
- Mandeep Dhillon als Karen Parashar
- Diane Morgan als Briony Jones
- Kevin Bishop als DJ
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Verfügbarkeit
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