Loro - Die Verführten 1 (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Paolo Sorrentino |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-04-24 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 21.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.746.815 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (549 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Italien zwischen 2006 und 2010. Die Geschichte versteht sich als Fiktion über Ereignisse, die sich in diesen Jahren so oder ähnlich zugetragen haben könnten oder auch erfunden sind. Erzählt wird nicht entlang einer einzelnen Handlung, sondern in Porträts und Momentaufnahmen, aus denen sich eine vielköpfige Konstellation von Figuren zusammensetzt.
Im Zentrum dieser Konstellation steht ein Mann, um den alle anderen kreisen: Silvio Berlusconi. Die Menschen in seiner Umlaufbahn werden von ganz unterschiedlichen Antrieben bewegt, von Ehrgeiz, Bewunderung, Zuneigung, Neugier oder schlichtem Eigennutz. Sie erscheinen als Seelen eines modernen, imaginären Fegefeuers, die versuchen, sich einem wandelnden Paradies zu nähern. Dieser erste von zwei Teilen führt in diese Welt ein.
Entstehungsgeschichte
Paolo Sorrentino hat das Drama inszeniert, erschienen ist es 2018. Toni Servillo, Elena Sofia Ricci, Riccardo Scamarcio und Kasia Smutniak sind besetzt. Die Geschichte wird in zwei Teilen erzählt, dies ist der erste. Ab zwölf Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, und zwar ein Zeitbild statt einer Handlung mit Anfang und Ende. Die dargestellten Jahre gelten als amoralisch, dekadent und zugleich außerordentlich lebendig, und das gibt die Tonlage vor. Es geht um eine Epoche, die als endgültig beendet beschrieben wird, und um Menschen, die zugleich modern und uralt wirken.
Die Anlage als Reigen um eine zentrale Figur bedeutet, dass die Hauptperson weniger durch ihr Handeln als durch die Wirkung auf andere beschrieben wird. Wer sich ihr nähert und warum, sagt mehr über die Zeit als über den Mann selbst. Dass die Erzählung ausdrücklich als Fiktion auftritt, gibt ihr Freiheit im Umgang mit einer Person der Zeitgeschichte und einer noch nicht lange zurückliegenden Vergangenheit.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,8 von 10 liegt die Bewertung im oberen Mittelfeld, auf Grundlage einiger hundert Stimmen. Acht Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Titel ein Beispiel für das politische Zeitbild, das eine Epoche über ihre Nebenfiguren erschließt. Innerhalb des Dramas gehört er zu den Filmen, die weniger erzählen als beobachten.
Bilder







Besetzung & Stab
- Toni Servillo als Silvio Berlusconi
- Elena Sofia Ricci als Veronica Lario
- Riccardo Scamarcio als Sergio Morra
- Kasia Smutniak als Kira
- Ricky Memphis als Stefano Ricucci
- Euridice Axén als Tamara
- Fabrizio Bentivoglio als Santino Recchia
- Roberto De Francesco als Fabrizio Sala
- Dario Cantarelli als Paolo Spagnolo
- Anna Bonaiuto als Cupa Caiafa
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Verfügbarkeit
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