Little Miss Sunshine (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Valerie Faris |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-07-26 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 8.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 100.523.351 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (8.075 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Hoovers aus Albuquerque haben jeder für sich ein Problem. Der Vater verkauft ein Erfolgsprogramm, das niemand kaufen will, der Großvater ist aus dem Altersheim geflogen, der Sohn spricht seit neun Monaten kein Wort, und der Onkel ist gerade nach einem Selbstmordversuch aus der Klinik gekommen.
Als die siebenjährige Olive über eine Nachrückerregelung einen Platz beim Schönheitswettbewerb Little Miss Sunshine in Kalifornien bekommt, fahren alle gemeinsam — 1.300 Kilometer in einem VW-Bus, dessen Kupplung unterwegs ausfällt, sodass er nur noch angeschoben startet.
Entstehungsgeschichte
Michael Arndt schrieb das Drehbuch zwischen dem 23. und 26. Mai 2000, also in vier Tagen.
Der Weg zur Verfilmung dauerte fünf Jahre. Nach Absagen kaufte der Produzent Marc Turtletaub die Rechte 2001 für 250.000 Dollar zurück und musste später weitere 400.000 zahlen, um das Vorhaben aus einem Studiovertrag zu lösen. Jonathan Dayton und Valerie Faris, ein Ehepaar aus dem Musikvideobereich, gaben damit ihr Regiedebüt.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde ab dem 6. Juni 2005 in dreißig Tagen in Arizona und Südkalifornien, bei einem Budget von acht Millionen Dollar.
Für den Bus wurden fünf umgebaute VW-Kleinbusse eingesetzt, jeder für andere Kameraeinstellungen — einer ohne Dach, einer ohne Seitenwand, einer fahrbereit. Das Anschieben ist keine Erfindung des Drehbuchs, sondern ergab sich aus dem Bedürfnis, die Familie regelmäßig gemeinsam in Bewegung zu zeigen.
Einordnung & Wirkung
Die Premiere am 20. Januar 2006 in Sundance löste einen Bieterwettbewerb aus. Fox Searchlight erwarb die weltweiten Rechte für 10,5 Millionen Dollar zuzüglich zehn Prozent der Einnahmen — einer der größten Abschlüsse in der Geschichte des Festivals.
Der Film spielte weltweit rund 101 Millionen Dollar ein und erhielt rund einundneunzig Prozent zustimmende Besprechungen. Michael Arndt gewann den Oscar für das beste Originaldrehbuch, Alan Arkin den als bester Nebendarsteller. Der Schlussauftritt — bei dem die gesamte Familie auf die Bühne kommt, um ein Kind nicht allein zu lassen — gehört zu den meistzitierten Szenen des unabhängigen amerikanischen Kinos.
Bilder








Besetzung & Stab
- Greg Kinnear als Richard Hoover
- Toni Collette als Sheryl Hoover
- Steve Carell als Frank Ginsberg
- Paul Dano als Dwayne Hoover
- Abigail Breslin als Olive Hoover
- Alan Arkin als Edwin Hoover
- Bryan Cranston als Stan Grossman
- Beth Grant als Nancy Jenkins
- Wallace Langham als Kirby
- Matt Winston als Pageant MC
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Verfügbarkeit
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