Alan Arkin
Werdegang
Alan Wolf Arkin, geboren am 26. März 1934, begann seine künstlerische Laufbahn als Folksänger bei der Band The Tarriers, mit der er 1956 einen Charterfolg mit einer Version des Banana Boat Song hatte. Über die Chicagoer Theatergruppe Second City fand er zum Schauspiel und ging Anfang der 1960er Jahre nach New York, wo er am Broadway auftrat und 1963 einen Tony Award gewann. 1966 folgte mit „Die Russen kommen! Die Russen kommen!" sein erster Hollywood-Film, für den er eine Oscar-Nominierung erhielt. Es folgten Rollen in „Warte, bis es dunkel ist" und „Catch-22 – Der böse Trick", die ihn international bekannt machten. Neben der Schauspielerei arbeitete Arkin auch als Regisseur, Kinderbuchautor und Sänger. In den 1990er Jahren fiel er unter anderem durch „Glengarry Glen Ross", „Vier Tage im September" und „Jakob der Lügner" auf. 2007 erhielt er den Oscar als bester Nebendarsteller für „Little Miss Sunshine", 2013 eine weitere Nominierung für „Argo".
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 24 Filme mit Alan Arkin als Schauspieler verzeichnet, Serien finden sich keine. Die Titel reichen von 1966 bis 2022, decken also eine Spanne von 56 Jahren ab – sein erster gelisteter Film erschien 32 Jahre nach seiner Geburt, der jüngste liegt 88 Jahre danach. Genreseitig ist die Bandbreite groß: Drama, Komödie, Krimi und Thriller treten am häufigsten auf, ergänzt um Science-Fiction, Animation, Kriegsfilm, Western und weitere Genres. Dies spricht für eine vielseitige Karriere über mehrere Jahrzehnte hinweg.
Einordnung
Die Bewertungen der 24 Titel liegen zwischen 5,0 und 7,8 von 10, im Schnitt bei 6,7. Die höchsten Werte erreichen „Gattaca" (7,8) und „Argo" (7,6), während „Inspektor Clouseau" mit 5,0 den niedrigsten Wert aufweist. Die meisten Bewertungen bewegen sich im mittleren bis oberen Bereich zwischen 6,5 und 7,3. Zwischen dem ältesten Titel von 1966 und dem jüngsten von 2022 liegen 56 Jahre, was die Kontinuität seiner Präsenz im Katalog unterstreicht.
Filmografie