Liar - Scharfe Täuschung (1997)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jonas Pate |
|---|---|
| Genre | Mystery, Krimi, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1997-08-31 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6 (143 Stimmen) |
Worum es geht
Elizabeth, eine junge Frau, die abends in einem Peep-Show-Lokal arbeitet, wird ermordet und zerteilt aufgefunden, ihre Überreste an zwei verschiedenen Orten einer schläfrigen, undurchsichtigen Kleinstadt. Verdächtigt wird John, Sohn einer wohlhabenden Textilindustriellenfamilie: reich, verwöhnt, an Epilepsie leidend und promovierter Psychologe, dessen Intelligenz jener der beiden ermittelnden Beamten überlegen zu sein scheint. Sie unterziehen ihn wiederholten Lügendetektor-Sitzungen, deren Nadelausschläge ein unruhiges Muster aus Behauptungen, vorläufigen Feststellungen und verborgenen Gewissheiten zeichnen. Der Film verweigert klare Auflösungen und lässt die Wahrheit im Ungefähren.
Entstehungsgeschichte
"Liar - Scharfe Täuschung" entstand 1997 unter der Regie von Jonas Pate. In den Hauptrollen sind Tim Roth, Michael Rooker, Renée Zellweger und Chris Penn zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Mystery, Krimi, Drama und Thriller kündigt bereits an, dass es hier weniger um klassische Ermittlungsarbeit als um psychologisches Katz-und-Maus-Spiel geht. Die Konstruktion mit dem Lügendetektor als zentralem erzählerischem Mittel macht Wahrheit selbst zum Streitgegenstand: Die Zuschauer werden mit denselben unsicheren Signalen konfrontiert wie die Ermittler im Film. Dass der Verdächtige den Beamten intellektuell überlegen dargestellt wird, verschiebt die Machtverhältnisse innerhalb des Verhörs und macht die Befragung selbst zum eigentlichen Handlungsschauplatz. Die Besetzung mit Tim Roth als undurchsichtiger Figur und Renée Zellweger als Opfer deutet auf ein Kammerspiel mit wenigen, aber pointiert gesetzten Figuren hin.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis von 142 Bewertungen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Rezeption ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 1997 sind mittlerweile 28 Jahre vergangen, eine Zeitspanne, die typisch ist für Thriller mit vertrackter Rätselstruktur, die eher im Kreis eines interessierten Genrepublikums als in der breiten Öffentlichkeit fortbestehen. Innerhalb des Mystery-Thriller-Genres reiht sich der Titel in jene Reihe von Filmen ein, die die Unzuverlässigkeit von Beweismitteln und Aussagen zum eigentlichen Thema machen.
Bilder






Besetzung & Stab
- Tim Roth als James Walter Wayland
- Michael Rooker als Detective Edward Kennesaw
- Renée Zellweger als Elizabeth
- Chris Penn als Detective Phillip Braxton
- Rosanna Arquette als Mrs. Kennesaw
- Karina Logue als Sorority Girl
- Ellen Burstyn als Mook
- Tamara Mercer als Misty
- Michael Parks als Dr. Banyard
- Don Winston als Warren
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Verfügbarkeit
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