Ellen Burstyn
Werdegang
Ellen Burstyn, eigentlich Edna Rae Gillooly, wurde am 7. Dezember 1932 in Detroit, Michigan, geboren. Ihren Durchbruch erlebte sie 1971 mit der Rolle der Lois Farrow in Die letzte Vorstellung, die ihr die erste von insgesamt sechs Oscar-Nominierungen einbrachte. 1973 folgte mit Der Exorzist eine weitere Nominierung; während der Dreharbeiten zu diesem Film zog sie sich bei einem selbst ausgeführten Stunt eine langwierige Rückenverletzung zu. 1975 gewann sie den Oscar für ihre Hauptrolle in Alice lebt hier nicht mehr, im selben Jahr erhielt sie zudem den Tony Award für ihre Bühnenarbeit in Same Time, Next Year, das 1978 verfilmt wurde und ihr eine weitere Oscar-Nominierung brachte. In den 1980er Jahren verlagerte sich ihre Arbeit stärker auf Fernsehfilme, ihre eigene Sitcom wurde nach einem Jahr abgesetzt. Größere Aufmerksamkeit im Kino erhielt sie erst 2000 wieder durch Requiem for a Dream, wofür sie erneut für den Oscar nominiert wurde. 2009 gewann sie für einen Gastauftritt in Law & Order: New York einen Emmy.
Filmografie bei uns
Im Katalog stehen 17 Titel mit Ellen Burstyn als Schauspielerin, ausschließlich Filme, keine Serien. Die Spanne reicht von 1972 bis 2020, also 48 Jahre, beginnend vierzig Jahre nach ihrer Geburt und bis in ihr 88. Lebensjahr hinein. Das Genrespektrum ist breit und umfasst unter anderem Drama, Horror, Krimi, Liebesfilm, Fantasy, Science Fiction und Komödie, wobei das Drama deutlich überwiegt.
Einordnung
Die Bewertungen der gelisteten Titel liegen zwischen 5,5 und 8,3, im Schnitt bei 6,7. Die höchsten Werte entfallen auf die beiden Einträge zu Requiem for a Dream mit 8,3 und 8,0 sowie auf Der Exorzist mit 7,7. Die übrigen Titel bewegen sich überwiegend im mittleren Bereich zwischen 5,5 und 7,0. Zwischen dem ältesten Titel von 1972 und dem jüngsten von 2020 liegen 48 Jahre, was eine durchgehende Präsenz im Katalog über mehrere Jahrzehnte zeigt.
Filmografie