Le Redoutable (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michel Hazanavicius |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm, Komödie |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-06-24 |
| Budget | 12.840.746 $ |
| Einspielergebnis | 82.264 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (375 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Paris im Jahr 1967. Jean-Luc Godard ist der gefragteste Filmemacher seiner Generation. Er dreht gerade „La Chinoise“, und zwar mit Anne Wiazemsky, der Frau, die er liebt und die 20 Jahre jünger ist als er. Die beiden sind glücklich, verliebt und anziehend, schließlich heiraten sie.
Doch als der Film herauskommt, löst die Reaktion auf das Werk bei Godard eine tiefe Selbstbefragung aus. Die Ereignisse im Mai 68 verstärken diesen Prozess noch. Die Krise, die er durchlebt, verändert ihn grundlegend: Aus dem gefeierten Starregisseur wird ein maoistischer Künstler außerhalb des Systems, der ebenso unverstanden bleibt, wie er selbst kaum noch zu verstehen ist.
Entstehungsgeschichte
Michel Hazanavicius hat den Film 2017 inszeniert. Louis Garrel, Stacy Martin, Bérénice Bejo und Micha Lescot bilden die Besetzung. Der französische Originaltitel „Le Redoutable“ wurde in Deutschland beibehalten, im englischsprachigen Raum heißt der Film „Godard Mon Amour“ und stellt damit die Liebesgeschichte stärker heraus.
Hinter den Kulissen
Drama, Liebesfilm und Komödie kommen hier zusammen, eine Mischung, die bei einem Stoff über reale Personen und eine persönliche Krise zunächst überrascht. Die Komödie deutet darauf hin, dass die Geschichte Godards radikale Wandlung nicht nur ernst, sondern auch mit ironischer Distanz betrachtet. Das Drama und die Liebesgeschichte sorgen dafür, dass die Beziehung zu Anne Wiazemsky im Zentrum bleibt.
Die Anlage verbindet das Private mit dem Politischen. Ein Künstler, der an seinem eigenen Erfolg zu zweifeln beginnt, gerät in eine Zeit gesellschaftlicher Umbrüche, und beides verstärkt sich gegenseitig. Dass eine junge Frau an der Seite eines berühmten, deutlich älteren Mannes steht, gibt dem Film eine zweite Perspektive. Er erzählt damit nicht allein von einem Regisseur, sondern auch von dem Paar, das dieser Wandlung ausgesetzt ist.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,6 von 10 Punkten liegt im soliden Mittelfeld. Sie stützt sich auf einige hundert Stimmen und zeigt ein insgesamt freundliches, aber nicht einhelliges Urteil.
Seit dem Erscheinen sind neun Jahre vergangen. Innerhalb der Filme über reale Kunstschaffende nimmt dieser Titel eine eigene Position ein, weil er seine Hauptfigur mit komödiantischen Mitteln betrachtet, statt sie nur zu verehren.
Bilder








Besetzung & Stab
- Louis Garrel als Jean-Luc Godard
- Stacy Martin als Anne Wiazemsky
- Bérénice Bejo als Michèle Rosier
- Micha Lescot als Bambam
- Grégory Gadebois als Michel Cournot
- Félix Kysyl als Jean-Pierre Gorin
- Arthur Orcier als Jean-Henri 'Jean-Jock' Roger
- Guido Caprino als Bernardo Bertolucci
- Emmanuele Aita als Marco Ferreri
- Matteo Martari als Marco Margine
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Verfügbarkeit
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