Der verlorene Prinz und das Reich der Träume (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michel Hazanavicius |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Abenteuer, Komödie |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-02-12 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (375 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die achtjährige Sofia wächst allein bei ihrem Vater Djibi auf. Jeden Abend erfindet er eine neue Geschichte, damit sie einschlafen kann. Diese Erzählungen sind mehr als bloße Gutenachtgeschichten: Sie werden in einer eigenen, erfundenen Welt lebendig, in der Sofia stets die Prinzessin ist und ihr Vater der tapfere Prinz.
Drei Jahre später hat sich das Verhältnis verschoben. Sofia ist älter geworden und braucht die abendlichen Geschichten nicht mehr. Djibi muss hinnehmen, dass seine Tochter erwachsen wird und sich Stück für Stück von ihm löst. Im Reich der Träume muss sich daraufhin der Prinz dem größten Abenteuer überhaupt stellen, wenn er seinen Platz in der Geschichte nicht verlieren will.
Entstehungsgeschichte
Michel Hazanavicius hat den Film 2020 inszeniert. Vor der Linse stehen Omar Sy, Bérénice Bejo, François Damiens und Sarah Gaye. Im englischsprachigen Raum trägt das Werk den Titel „The Lost Prince“, der deutsche Titel erweitert ihn um das Reich der Träume und benennt damit den zweiten Schauplatz der Handlung. Mit einer Freigabe ab sechs Jahren richtet sich der Film ausdrücklich auch an ein junges Publikum.
Hinter den Kulissen
Fantasy, Abenteuer und Komödie bilden die Grundmischung, und sie ist eng mit der Bauweise der Geschichte verknüpft. Die Fantasy entsteht nicht in einer fernen Welt, sondern aus dem Kopf eines Vaters, der seiner Tochter Geschichten erzählt. Das Abenteuer ist damit zugleich ein Bild für eine Beziehung, die sich verändert.
Diese Doppelstruktur ist der eigentliche Kern. In der Wirklichkeit geht es um ein leises, alltägliches Thema: Kinder werden selbstständig, Eltern müssen loslassen. In der Traumwelt wird derselbe Vorgang zu einer epischen Herausforderung für den Prinzen. Die Komödie sorgt dafür, dass dieser Abschiedsschmerz nicht schwer wird, sondern mit Leichtigkeit erzählt werden kann. So spricht der Film Kinder über das Märchenhafte an und Erwachsene über die Perspektive des Vaters.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 5,7 von 10 Punkten liegt im unteren Mittelfeld. Sie beruht auf einigen hundert Stimmen und zeigt ein geteiltes Echo: Die Idee findet Zuspruch, überzeugt aber nicht durchgängig.
Sechs Jahre nach dem Erscheinen gehört der Titel zu den Familienfilmen, die eine Eltern-Kind-Beziehung über eine fantastische Parallelwelt verhandeln.
Bilder








Besetzung & Stab
- Omar Sy als Djibi, le père / le prince
- Bérénice Bejo als Clotilde, la voisine / la femme à la porte
- François Damiens als Pritprout
- Sarah Gaye als Sofia (12 ans)
- Keyla Fala als Sofia (8 ans) / la princesse
- Néotis Ronzon als Max / le nouveau prince
- Philippe Vieux als Wallace, le régisseur
- Philippe Uchan als Bernard, le régisseur
- Lionel Laget als Jacques dit "Benoit", l'accessoiriste
- Philippe Hérisson als Johnny, le régisseur
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Verfügbarkeit
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