Final Cut of the Dead (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michel Hazanavicius |
|---|---|
| Genre | Horror, Komödie |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-05-18 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 4.300.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.046.233 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (485 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Regisseur Rémi steht kurz vor dem Nervenzusammenbruch. Am Set seines Low-Budget-Zombiefilms reiht sich eine Katastrophe an die nächste: Der männliche Hauptdarsteller benimmt sich wie eine Diva, die Nebendarstellerin verfügt weder über Ausdruck noch über Talent, der Kameramann klagt über seinen Rücken, und beim Tontechniker macht sich der Darm unangenehm bemerkbar. Ob Rémi die Dreharbeiten noch retten kann, ist die Frage, um die sich alles dreht. Zudem deutet sich an, dass der Einstieg ungewöhnlich ausfällt und der Film erst nach und nach zeigt, worauf er hinauswill.
Entstehungsgeschichte
Michel Hazanavicius führte Regie bei dieser Horrorkomödie aus dem Jahr 2022. Romain Duris und Bérénice Bejo spielen die Hauptrollen, an ihrer Seite stehen Grégory Gadebois und Finnegan Oldfield. Die Altersfreigabe ab 16 Jahren ordnet den Film trotz des komödiantischen Grundtons dem erwachsenen Publikum zu, was bei Zombiemotiven wenig überrascht. Im Englischen läuft der Film schlicht als „Final Cut“.
Hinter den Kulissen
Horror und Komödie bilden hier keine bloße Mischung, sondern ein Spiel mit der Form: Ein Film über die Entstehung eines Zombiefilms erzählt vom Filmemachen selbst. Der Film versteht sich als Liebeserklärung an diese Kunst, und die Anlage stützt das, denn die Pannen am Set, vom eitlen Hauptdarsteller bis zur Leidensgeschichte des Tontechnikers, sind Alltagsmaterial jeder Produktion, hier ins Groteske gesteigert. Die Zombies sind dabei weniger Bedrohung als Kulisse; die eigentliche Spannung entsteht aus der Frage, ob das chaotische Team seinen Film zu Ende bringt. Dass sich Wendungen erst nach einem gewöhnungsbedürftigen Anfang entfalten, verweist auf eine Erzählstruktur, die ihr Konzept bewusst spät offenlegt.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 6,7 von 10 zeigt ein Publikum, das den Film überwiegend positiv, aber nicht überschwänglich aufnimmt. Die Stimmenzahl im mittleren dreistelligen Bereich ist vier Jahre nach dem Erscheinen noch überschaubar. Im Feld der Horrorkomödie besetzt der Titel die Nische der Filmsatire, die weniger auf Schrecken als auf den Betrieb dahinter zielt, und dürfte vor allem jene ansprechen, die sich für die Mechanik des Filmemachens interessieren.
Bilder








Besetzung & Stab
- Romain Duris als Rémi / Higurashi
- Bérénice Bejo als Nadia / Natsumi
- Grégory Gadebois als Philippe / Hosoda
- Finnegan Oldfield als Raphaël / Ken
- Matilda Lutz als Ava / Chinatsu
- Raphaël Quenard als Jonathan / Akira
- Luàna Bajrami als Johanna
- Sébastien Chassagne als Armel / Yamakoshi
- Lyes Salem als Mounir
- Simone Hazanavicius als Romy
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Verfügbarkeit
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