Krieg und Frieden (1956)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | King Vidor |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Liebesfilm, Drama, Historie |
| Laufzeit | 208 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1956-08-21 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 5.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 12.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (281 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Vor dem Hintergrund des napoleonischen Feldzugs gegen Russland verschränken sich die Wege dreier Menschen: Natascha, die zwischen Gefühl und gesellschaftlichen Erwartungen steht, der grüblerische Pierre, der seinen Platz in einer aus den Fugen geratenen Welt sucht, und Prinz Andrei, der sich dem Krieg stellt. Zwischen Ballsälen und Schlachtfeldern entfaltet sich eine Geschichte, in der private Zuneigung und historisches Chaos einander ständig in die Quere kommen. Der Krieg bleibt kein bloßer Hintergrund, sondern greift immer wieder unmittelbar in die Beziehungen der Figuren ein.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1956 unter der Regie von King Vidor. In den Hauptrollen sind Audrey Hepburn als Natascha, Henry Fonda als Pierre und Mel Ferrer als Prinz Andrei zu sehen, an ihrer Seite Vittorio Gassman. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Kriegsfilm, Liebesfilm, Drama und historischem Stoff zeigt, wie sehr die Geschichte auf Kontraste setzt: private Intimität gegen die Wucht militärischer Ereignisse, gesellschaftliches Leben gegen den Zusammenbruch von Ordnung. Dass Intrigen, Beziehungsgeflechte und ein Feldzug gleichzeitig erzählt werden, verlangt eine breite Erzählform, die mehrere Handlungsstränge und Figuren über einen langen Zeitraum führt. Die Besetzung mit Hepburn, Fonda und Ferrer verweist auf eine Anlage, die auf große Gefühle und ebenso große historische Kulissen setzt, ohne dass sich die Geschichte auf eine einzelne Perspektive beschränkt.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,6 von 10 Punkten bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bewertungsbereich, wobei die schmale Stimmenbasis Vorsicht bei der Gewichtung nahelegt. Seit der Entstehung 1956 sind mittlerweile fast siebzig Jahre vergangen, was den Film deutlich in die frühe Phase großformatiger, historisch angelegter Literaturverfilmungen einordnet. Innerhalb der Kombination aus Kriegs-, Liebes- und Historiendrama steht er für einen Erzähltyp, der auf epische Breite und persönliche Schicksale zugleich setzt, statt sich auf ein enges Kammerspiel zu konzentrieren.
Bilder








Besetzung & Stab
- Audrey Hepburn als Natasha Rostova
- Henry Fonda als Pierre Bezukhov
- Mel Ferrer als Prince Andrei Bolkonsky
- Vittorio Gassman als Anatol Kuragin
- Herbert Lom als Napoleon
- Oskar Homolka als Field Marshal Kutuzov
- Anita Ekberg als Helene Kuragina
- Barry Jones als Prince Mikhail Andreevich Rostov
- May Britt als Sonia Rostova
- Jeremy Brett als Nikolai Rostov
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Verfügbarkeit
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