Oskar Homolka
Werdegang
Oskar Homolka wurde am 11. August 1898 in Wien geboren und starb 1978. Er war ein österreichischer Film- und Theaterschauspieler. Sein ausgeprägter Akzent, seine kräftige Erscheinung, seine buschigen Augenbrauen und sein slawisch klingender Name führten häufig dazu, dass man ihn für einen Osteuropäer oder Russen hielt – tatsächlich stammte er jedoch aus Wien, damals Teil Österreich-Ungarns.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind vier Filme mit Oskar Homolka als Schauspieler vertreten, Serien sind nicht darunter. Die Titel decken einen Zeitraum von 30 Jahren ab, von 1937 bis 1967. Zwischen seiner Geburt und dem ältesten gelisteten Titel liegen 39 Jahre, bis zum jüngsten Titel sind es 69 Jahre. Genrelich zeigt sich eine breite Streuung: Komödie, Liebesfilm, Krimi, Drama und Thriller sind vertreten, was auf ein vielseitiges Wirken zwischen leichteren und ernsteren Stoffen hindeutet. Zu den Titeln zählen „Sabotage" (1937), „Die merkwürdige Zähmung der Gangsterbraut Sugarpuss" (1941), „Finale in Berlin" (1966) und „Das Milliarden Dollar-Gehirn" (1967).
Einordnung
Die vier Titel bewegen sich in unseren Bewertungen zwischen 5,7 und 7,4 von 10, im Schnitt bei 6,5 von 10. Der älteste Titel „Sabotage" liegt inzwischen über acht Jahrzehnte zurück, der jüngste, „Das Milliarden Dollar-Gehirn", mehr als fünf Jahrzehnte. Die Spannweite der Bewertungen deutet auf eine gewisse Schwankung in der Wahrnehmung der einzelnen Filme hin, ohne dass sich ein einheitliches Bild ergibt.