Anita Ekberg
Werdegang
Kerstin Anita Marianne Ekberg wurde am 29. September 1931 in Malmö geboren und starb am 11. Januar 2015 in Rocca di Papa, Italien. Die schwedische Schauspielerin und Fotomodell galt in den 1950er Jahren als Sexsymbol. 1950 wurde sie zur Miss Schweden gekürt und erlangte dadurch größere Bekanntheit. Erste Erfolge feierte sie 1953 mit „Abbott and Costello go to Mars" und „Der gelbe Strom", an der Seite von John Wayne und Lauren Bacall. 1956 spielte sie in „Krieg und Frieden" mit und erhielt im selben Jahr für „Der gelbe Strom" den Golden Globe Award als beste Nachwuchsdarstellerin. 1960 folgten „Boccaccio 70", „Raubzüge der Mongolen" und vor allem „La Dolce Vita", bekannt für die Badeszene im Trevi-Brunnen. 1963 stand sie mit Frank Sinatra und Dean Martin für die Western-Komödie „Vier für Texas" vor der Kamera. Danach trat sie kaum noch in nennenswerten Rollen auf, eine Ausnahme bildete 1986 Fellinis „Intervista".
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Filme mit Anita Ekberg als Schauspielerin verzeichnet: „Das süße Leben" (1960) und „Boccaccio '70" (1962). Beide Titel entstanden innerhalb kurzer Zeit, nur zwei Jahre liegen zwischen ihnen. Damit fällt der Abstand zu ihrem Geburtsjahr auf 29 beziehungsweise 31 Jahre. Genremäßig bewegen sich die beiden Titel zwischen Komödie, Drama und Liebesfilm, es handelt sich ausschließlich um Kinofilme, keine Serien.
Einordnung
Die beiden Titel schneiden bei uns unterschiedlich ab: „Das süße Leben" erreicht 8,0 von 10, „Boccaccio '70" 6,9 von 10, im Schnitt ergibt das 7,5 von 10. Beide Filme liegen mehr als sechs Jahrzehnte zurück und markieren damit einen frühen, eng begrenzten Ausschnitt aus ihrer Karriere, so wie sie in unserem Bestand vertreten ist.