Kesselschlacht (1949)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | William A. Wellman |
|---|---|
| Genre | Action, Drama, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1949-11-09 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (107 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Gruppe amerikanischer Soldaten gerät in der kleinen belgischen Stadt Bastogne mitten im Winter in eine Lage, die kaum aussichtsloser sein könnte. Die Vorräte werden knapp, während die Deutschen über Radiodurchsagen versuchen, die Männer zur Aufgabe zu bewegen. Dichter Nebel erschwert es zusätzlich, Freund und Feind zu unterscheiden. Die Kälte, die Ungewissheit und der andauernde Druck zehren an den Soldaten, die zunehmend von Erschöpfung und Kampfesmüdigkeit erfasst werden. Der Film konzentriert sich auf diesen Zustand des Ausgeliefertseins, ohne den weiteren Verlauf vorwegzunehmen.
Entstehungsgeschichte
"Kesselschlacht" entstand 1949 unter der Regie von William A. Wellman. Zur Besetzung gehören Van Johnson, John Hodiak, Ricardo Montalban und George Murphy. Der Kriegsfilm ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Action, Drama und Kriegsfilm zeigt sich in der Anlage der Geschichte deutlich: Statt auf große Frontverläufe oder strategische Übersicht zu setzen, bleibt die Erzählung nah an einer einzelnen Gruppe von Männern, die in einer eng begrenzten Situation ausharren muss. Der Nebel als wiederkehrendes Motiv verstärkt die Konzentration auf Unsicherheit und Orientierungsverlust statt auf klare Frontlinien. Dass die Handlung sich auf das Zermürbende des Wartens, der Kälte und der psychischen Belastung stützt, verweist auf ein dramatisches Interesse an der inneren Verfassung der Soldaten mehr als an spektakulären Gefechtsszenen. Die Besetzung mit mehreren bekannten Namen der Zeit lässt auf ein Ensemble schließen, in dem die Gruppe als Ganzes im Vordergrund steht, nicht eine einzelne Hauptfigur.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht überwältigend aufgenommen einordnen. Seit dem Erscheinungsjahr 1949 liegen mittlerweile über sieben Jahrzehnte, was den Titel klar in die frühe Phase des amerikanischen Kriegsfilms nach dem Zweiten Weltkrieg stellt, in der die Aufarbeitung der jüngsten Kämpfe noch unmittelbar war. Innerhalb des Genres steht "Kesselschlacht" damit für eine Herangehensweise, die den Krieg über die Zermürbung einer kleinen Gruppe erzählt statt über große Schlachtenpanoramen, und die Zahl der abgegebenen Stimmen deutet darauf hin, dass der Film heute eher ein Nischenpublikum erreicht als ein breites.
Bilder




Besetzung & Stab
- Van Johnson als Holley
- John Hodiak als Jarvess
- Ricardo Montalban als Roderigues
- George Murphy als 'Pop' Stazak
- Marshall Thompson als Jim Layton
- Jerome Courtland als Abner Spudler
- Don Taylor als Standiferd
- Bruce Cowling als Wolowicz
- James Whitmore als Kinnie
- Douglas Fowley als 'Kipp' Kippton
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Verfügbarkeit
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