Ritt zum Ox-Bow (1943)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | William A. Wellman |
|---|---|
| Genre | Western |
| Laufzeit | 75 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1943-03-11 |
| Budget | 565.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (439 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem sonst ruhigen Ort in Nevada herrscht helle Aufregung. Ein Rancher aus der Gegend soll ermordet und sein Vieh gestohlen worden sein. Rasch formiert sich ein aufgebrachter Lynchmob, der die mutmaßlichen Diebe aufspüren und ohne Aufschub hängen will.
Auch die Cowboys Gil und Art schließen sich dem Trupp an, eher notgedrungen als aus Überzeugung. Unterwegs versuchen sie, die Menge zur Besinnung zu bringen. Doch der Wunsch nach Rache hat die Bürger längst erfasst und treibt sie immer weiter zum Äußersten.
Entstehungsgeschichte
William A. Wellman drehte den Western, der 1943 herauskam. Henry Fonda, Dana Andrews, Mary Beth Hughes und Anthony Quinn gehören zur Besetzung. Die Geschichte bleibt eng umrissen: ein einzelner Ort, seine Umgebung und eine Gruppe von Männern, die sich auf die Suche macht.
Hinter den Kulissen
Einem einzigen Genre ist der Film zugeordnet, dem Western. Die Motive zeigen jedoch, dass es um mehr geht als um Ritte und Schießereien. Neben Nevada, Saloon und Reiten, die das klassische Umfeld markieren, stehen Diebstahl, Willkür, Recht und Gerechtigkeit.
Damit verschiebt sich der Schwerpunkt vom Abenteuer zur moralischen Frage. Im Zentrum steht nicht die Jagd auf Verbrecher, sondern die Frage, was geschieht, wenn eine Gemeinschaft das Urteil selbst in die Hand nimmt. Das Wort „mutmaßlich“ ist dabei entscheidend: Ob die Verfolgten tatsächlich schuldig sind, steht zu Beginn keineswegs fest. Gil und Art dienen als Gegenstimmen im Mob, durch deren Augen sich der Druck der Masse beobachten lässt. Die Erzählung setzt also auf die Spannung zwischen der Wut der Vielen und dem Zweifel der Wenigen.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,7 von 10 Punkten fällt die Wertung des Publikums hoch aus. Sie stützt sich auf einige hundert Stimmen, was bei einem Film dieses Alters eine durchaus beachtliche Resonanz darstellt. Seit der Veröffentlichung sind 83 Jahre vergangen. Im Westerngenre gehört der Film zu jenen Titeln, die weniger von Heldentum erzählen als von Selbstjustiz und ihren Gefahren.
Bilder








Besetzung & Stab
- Henry Fonda als Gil Carter
- Dana Andrews als Donald Martin
- Mary Beth Hughes als Rose Mapen/Rose Swanson
- Anthony Quinn als Juan Martínez/Francisco Morez
- William Eythe als Gerald Tetley
- Harry Morgan als Art Croft
- Jane Darwell als Ma Grier
- Matt Briggs als Judge Daniel Tyler
- Harry Davenport als Arthur Davies
- Frank Conroy als Maj. Tetley
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