Kennwort 777 (1948)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Henry Hathaway |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1948-02-13 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (181 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Zeitungsannonce bringt einen Chicagoer Journalisten auf eine Spur: Eine Frau bietet Geld für Hinweise, die ihren Sohn entlasten könnten, der wegen der Ermordung eines Polizisten verurteilt wurde. Was als Randnotiz für eine Kolumne beginnt, entwickelt sich zu einer aufwendigen Recherche. Der Reporter beginnt, Zeugen erneut zu befragen, Beweise zu prüfen und Widersprüche im ursprünglichen Verfahren aufzudecken. Je tiefer er in den Fall eintaucht, desto mehr gerät seine anfängliche Skepsis gegenüber der Unschuld des Verurteilten ins Wanken. Der Film verfolgt diesen Weg der Aufklärung Schritt für Schritt, ohne den Ausgang der Geschichte vorwegzunehmen.
Entstehungsgeschichte
„Kennwort 777“ entstand 1948 unter der Regie von Henry Hathaway. In den Hauptrollen sind James Stewart, Richard Conte, Lee J. Cobb und Helen Walker zu sehen. Eine Altersfreigabe liegt nicht in einer eingrenzenden Form vor. Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Krimi und Drama zeigt sich hier weniger als Fahndungsspannung denn als Prozess der Wahrheitsfindung: Der Fall wird nicht durch Actionmomente vorangetrieben, sondern durch Gespräche, Aktenstudium und die schrittweise Erschütterung vermeintlicher Gewissheiten. Das Schlagwort „nach wahrer Begebenheit“ prägt die Anlage der Erzählung – sie folgt einer Struktur, die auf Nachvollziehbarkeit und Dokumentation von Fakten setzt statt auf zugespitzte dramatische Wendungen. Die Besetzung mit renommierten Darstellern der Zeit wie Stewart und Cobb deutet auf ein Drama, das auf Figurenarbeit und Dialoge setzt, nicht auf äußere Effekte.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Bewertungsbasis von 181 Stimmen bewegt sich der Film im soliden, aber nicht überragenden Mittelfeld seiner Kategorie. Seit seiner Entstehung 1948 sind mittlerweile 77 Jahre vergangen, was den Titel deutlich in die Frühzeit des amerikanischen Nachkriegskinos verortet. Innerhalb der Kriminaldrama-Tradition jener Jahre steht er für eine Erzählweise, die auf reale Fälle zurückgreift und deren Aufarbeitung in den Mittelpunkt stellt, statt auf reine Genrekonventionen zu setzen.
Bilder







Besetzung & Stab
- James Stewart als P.J. 'Jim' McNeal
- Richard Conte als Frank W. Wiecek
- Lee J. Cobb als Brian Kelly
- Helen Walker als Laura McNeal
- Betty Garde als Wanda Skutnik
- Kasia Orzazewski als Tillie Wiecek
- Joanne De Bergh als Helen Wiecek
- Howard Smith als K.L. Palmer
- Moroni Olsen als Parole Board Chairman
- John McIntire als Sam Faxon
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Verfügbarkeit
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