Das war der Wilde Westen (1962)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Ford |
|---|---|
| Genre | Western |
| Laufzeit | 162 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1962-11-02 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 76.729 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (514 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Mittelpunkt steht eine Familie, die über mehrere Generationen hinweg immer weiter nach Westen zieht. Ihr Weg führt durch fünf ineinander verwobene Geschichten, und jede davon erzählt vom selben Grundmotiv: Der Westen wurde mit Unerschrockenheit, Zähigkeit und ständigen Auseinandersetzungen erobert.
Drei Szenen machen diese Härte anschaulich: eine Wildwasserfahrt, eine Stampede panischer Büffel und ein Duell auf einem führerlos dahinrasenden Zug. Die Familie ist dabei weniger Held als Faden, der die Episoden zusammenhält. Wer am Ende ankommt und wer unterwegs zurückbleibt, wird hier nicht verraten.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 1962 und trägt im Original den Titel „How the West Was Won". Regie führte unter anderem John Ford; insgesamt teilten sich drei Regisseure die fünf Geschichten. Die Besetzung ist entsprechend breit: Zu Carroll Baker, Lee J. Cobb, Henry Fonda und Carolyn Jones kommen Gregory Peck, Debbie Reynolds, James Stewart und John Wayne. Freigegeben ist der Western ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Western ist das einzige Genre, und es ist hier nicht Kulisse, sondern Gegenstand. Die Episodenform erlaubt es, den Westen nicht als einen Ort, sondern als Bewegung zu zeigen, die sich über Generationen erstreckt. Dass eine Familie den Rahmen bildet, verschiebt die Perspektive vom einzelnen Revolverhelden hin zur Frage, was die Eroberung die Menschen gekostet hat, die sie getragen haben.
Der Film versteht sich als Monumentalsaga mit einem gewaltigen Staraufgebot. Beides sind Signale für ein Werk, das auf Größe angelegt ist: viele Namen, viele Schauplätze, große Bewegungen statt eines eng geführten Konflikts.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 7,0 von 10, gestützt auf eine mittlere dreistellige Stimmenzahl. Das ist ein solider, kein überschwänglicher Wert. Der Film ist 64 Jahre alt und damit einer der älteren Titel im Katalog. Im Western nimmt er den Platz des Panoramas ein: nicht die Studie eines Einzelnen, sondern der Versuch, das ganze Genre in einem Film zu bündeln.
Bilder








Besetzung & Stab
- Carroll Baker als Eve Prescott Rawlings
- Lee J. Cobb als Marshal Lou Ramsey
- Henry Fonda als Jethro Stuart
- Carolyn Jones als Julie Rawlings
- Karl Malden als Zebulon Prescott
- Gregory Peck als Cleve Van Valen
- George Peppard als Zeb Rawlings
- Robert Preston als Roger Morgan
- Debbie Reynolds als Lilith Prescott
- James Stewart als Linus Rawlings
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Verfügbarkeit
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