Jung & Schön (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | François Ozon |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-08-21 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 4.650.000 $ |
| Einspielergebnis | 9.757.417 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (1.351 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Wenige Tage vor ihrem 17. Geburtstag schläft Isabelle im Sommerurlaub zum ersten Mal mit einem Jungen. Für viele Mädchen wäre das ein großes Ereignis; sie selbst lässt diese Nacht völlig kalt. Aus der eigenen Gleichgültigkeit zieht sie jedoch einen nüchternen Schluss und erkennt, welche Möglichkeiten ihr der Austausch körperlicher Zärtlichkeiten eröffnet.
Mit Beginn des Schuljahres verabredet sie sich mit meist älteren Männern, die sie für Sex bezahlen; 300 Euro pro Nacht lassen die Männer sich das kosten. Während das Geld sich sammelt, ahnen weder Eltern noch Freunde etwas von dem Doppelleben. Ein tragischer Zwischenfall beendet diesen Zustand, und weil Isabelle danach beharrlich schweigt, bleibt vor allem ihrer Mutter das Feld für Selbstvorwürfe.
Entstehungsgeschichte
Der Spielfilm entstand unter der Regie von François Ozon und erschien 2013; international läuft er unter dem Titel Young & Beautiful. Das Ensemble umfasst Marine Vacth, Géraldine Pailhas, Charlotte Rampling und Frédéric Pierrot. Für Zuschauer ab 16 Jahren ist er freigegeben, was zu einem Stoff passt, der Sexualität einer Minderjährigen in den Mittelpunkt rückt.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, und diese einzelne Zuordnung sagt einiges über die Anlage. Es gibt keine Krimi- oder Thrillermechanik, die das Doppelleben zu einem Fall machen würde, und keine komödiantische Abfederung. Was bleibt, ist Beobachtung: eine Figur, die tut, was sie tut, ohne dass eine Erklärung nachgereicht wird.
Der Aufbau in vier Namen, von denen zwei die Elternseite besetzen, deutet an, dass die Geschichte ebenso sehr von der Reaktion der Umgebung handelt wie von Isabelle selbst.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 6,5 von 10, abgegeben von mehreren tausend Stimmen. Das ist eine mittlere, aber stabile Zustimmung auf schmaler Basis, wie sie für Arthouse-Dramen mit unbequemem Thema typisch ist. Dreizehn Jahre nach dem Erscheinen hat der Film sein Publikum eher gehalten als vergrößert; wer ihn heute ansieht, bekommt ein Drama, das seine Hauptfigur nicht erklärt und dem Publikum die Bewertung überlässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Marine Vacth als Isabelle
- Géraldine Pailhas als Sylvie
- Charlotte Rampling als Alice
- Frédéric Pierrot als Patrick
- Nathalie Richard als Véro
- Johan Leysen als Georges
- Fantin Ravat als Victor
- Laurent Delbecque als Alex
- Djédjé Apali als Peter
- Lucas Prisor als Felix
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Verfügbarkeit
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