Jugend ohne Gott (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alain Gsponer |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Thriller, Drama |
| Laufzeit | 114 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-08-31 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 1.192.197 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (137 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zach hat wenig übrig für den Leistungsdruck seiner Abschlussklasse und begibt sich nur widerwillig in das Camp, das über die Zukunft an der renommierten Rowald Universität mitentscheiden soll. Während seine Mitschüler auf Erfolg und Anpassung ausgerichtet sind, bleibt er ein Außenseiter. Die ehrgeizige Nadesh kann ihn nicht wirklich verstehen, fühlt sich aber von seiner Verschlossenheit angezogen und sucht die Nähe zu ihm. Zachs eigentliches Interesse gilt jedoch Ewa, einem geheimnisvollen Mädchen, das abseits der Gesellschaft im Wald lebt und sich durch Diebstähle durchschlägt. Zwischen Anpassungsdruck, Zuneigung und der Anziehung zu einem Leben außerhalb der vorgegebenen Bahnen entsteht ein Beziehungsgeflecht, das die Grenzen des Camp-Systems sichtbar macht.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2017 unter der Regie von Alain Gsponer. In den zentralen Rollen sind Jannis Niewöhner als Zach, Alicia von Rittberg als Nadesh, Fahri Yardım und Emilia Schüle als Ewa zu sehen. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Science-Fiction, Thriller und Drama deutet auf eine Geschichte hin, die ihre gesellschaftskritischen Fragen in eine zugespitzte, zukünftig angelegte Rahmenhandlung packt. Das Leistungscamp als Setting funktioniert dabei als verdichteter Raum, in dem Kontrolle, Konkurrenz und Konformität aufeinandertreffen. Die Gegenüberstellung von Nadesh, die innerhalb des Systems Anerkennung sucht, und Ewa, die außerhalb jeder Struktur lebt, spiegelt den inneren Konflikt der Hauptfigur zwischen Anpassung und Ausbruch. Dass die Erzählung diesen Gegensatz über eine Dreieckskonstellation entwickelt, verweist auf ein Interesse an persönlichen Beziehungen als Mittel, um größere gesellschaftliche Fragen greifbar zu machen, statt sie abstrakt zu verhandeln.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Titel im mittleren Bereich dessen, was das Genre an Zustimmung erfährt. Seit dem Erscheinungsjahr 2017 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser verhaltenen, aber nicht ablehnenden Resonanz viel geändert zu haben scheint. Innerhalb der Science-Fiction-Dramen, die gesellschaftliche Kontrollmechanismen über junge Figuren verhandeln, reiht sich der Film mit seiner Fokussierung auf ein Beziehungsdreieck in eine eher introspektive, figurenzentrierte Variante dieses Erzählmusters ein.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jannis Niewöhner als Zach
- Alicia von Rittberg als Nadesh
- Fahri Yardım als Lehrer
- Emilia Schüle als Ewa
- Jannik Schümann als Titus
- Anna Maria Mühe als Loreen
- Iris Berben als Direktorin
- Rainer Bock als Trainer
- Katharina Müller-Elmau als Richterin
- Götz Otto als Betreuer
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Verfügbarkeit
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