Jenseits der Träume (1999)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Neil Jordan |
|---|---|
| Genre | Mystery, Thriller, Horror |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1999-01-15 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 30.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 12.017.369 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,5 (205 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Claire Cooper lebt mit ihrem Mann Paul, einem Flugzeugpiloten, ein ruhiges Leben in New England. Diese Ruhe zerbricht, als sie von dunklen Träumen und Tagvisionen heimgesucht wird: ein Apfelbaumhain, eine vor Jahren überflutete Kleinstadt, das Verschwinden eines Kindes. Die Bilder werden immer eindringlicher und lassen sich nicht mehr abschütteln. Zwischen Claire und Paul wächst eine Kluft, denn er kann mit ihren Vorahnungen nichts anfangen. Auch bei der Polizei stößt Claire auf taube Ohren, als sie vor einer bevorstehenden Tragödie warnt. Selbst ihr Psychoanalytiker Dr. Silverman findet keinen Zugang zu den Schreien, die ihr die künftigen Opfer eines Mörders in ihren Träumen zusenden.
Entstehungsgeschichte
„Jenseits der Träume“ entstand 1999 unter der Regie von Neil Jordan. In den Hauptrollen sind Annette Bening als Claire und Aidan Quinn als ihr Mann Paul zu sehen, dazu Stephen Rea und Robert Downey Jr. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Mystery, Thriller und Horror deutet an, dass hier weniger auf offene Gewalt als auf ein beklemmendes Ineinandergreifen von Traum und Wirklichkeit gesetzt wird. Dass die Hauptfigur eine Frau ist, deren Wahrnehmung von ihrem Umfeld systematisch angezweifelt wird, prägt die Erzählstruktur: Die eigentliche Spannung entsteht aus dem Gegensatz zwischen ihrem inneren Wissen und dem Unglauben der Menschen um sie herum, seien es Ehemann, Polizei oder Psychoanalytiker. Die wiederkehrenden Motive – Apfelbäume, eine versunkene Stadt, die Stimmen künftiger Opfer – legen nahe, dass der Film seine Bedrohung stärker über Bildsprache und Atmosphäre transportiert als über klassische Schockmomente.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,5 von 10 bei einer eher schmalen Stimmenbasis reiht sich der Film im Mittelfeld seines Genres ein, ohne dass sich daraus eine breite Resonanz ablesen lässt. Seit seiner Entstehung sind mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, in denen sich das Mystery-Thriller-Genre mit ähnlichen Themen – hellseherische Vorahnungen, das Ringen um Glaubwürdigkeit einer weiblichen Hauptfigur – vielfach weiterentwickelt hat. Der Film steht damit als ein Beispiel dafür, wie diese Erzählmuster bereits am Ende der neunziger Jahre verhandelt wurden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Annette Bening als Claire Cooper
- Aidan Quinn als Paul Cooper
- Stephen Rea als Doctor Silverman
- Robert Downey Jr. als Vivian Thompson
- Paul Guilfoyle als Detective Jack Kay
- Dennis Boutsikaris als Doctor Stevens
- Krystal Benn als Ruby
- Lonnie Farmer als Nurse Rosco
- Margo Martindale als Nurse Floyd
- Pamela Payton-Wright als Ethel
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Verfügbarkeit
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